Annalena Schaefer belegt Platz zwei beim nationalen Nachwuchspreis Lipper Tage in Schlangen dokumentiert

Schlangen/Detmold (WB/som). Die Lipper Tage in Schlangen waren 2015 ein Höhepunkt für die Gemeinde . Erfolgreiche Bands wie Madcon aus Norwegen oder Marquess brachten internationales Flair in den Ort. Annalena Schaefer aus Detmold hat darüber eine Dokumentation verfasst und damit den zweiten Platz beim Baden-Baden-Award belegt.

Annalena Schaefer (links) hat für ihre Dokumentation der Lipper Tage in Schlangen einen Award erhalten. Birgit Dabbert gratuliert.
Annalena Schaefer (links) hat für ihre Dokumentation der Lipper Tage in Schlangen einen Award erhalten. Birgit Dabbert gratuliert.

Bereits zum neunten Mal hat eine Fachjury mit dem Preis kreative Köpfe geehrt, die hinter den Kulissen arbeiten. Der Nachwuchspreis geht an die besten Abschlussarbeiten von Bewerbern aus der Theater-, Film-, Fernseh- und Veranstaltungsbranche.

Annalena Schaefer hat ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau beim Kreis Lippe mittlerweile abgeschlossen. Sie ist jetzt bei der Lippe Tourismus und Marketing GmbH (LTM) tätig. »Wir sollten uns auf ein Projekt aus unser Ausbildungszeit beziehen, das am meisten herausgestochen hat«, erzählt die 23-Jährige auf Anfrage dieser Zeitung. Ihre Wahl fiel auf die Lipper Tage in Schlangen, die bis dato letzte Veranstaltung dieser Art.

Ganz anders als der Schlänger Markt

Auf 22 Seiten arbeitete die Detmolderin die Besonderheiten der Großveranstaltung in Schlangen heraus. »Zum ersten mal gab es eine Schlänger Meile nur mit Schlänger Vereinen. Im Gegensatz zum Schlänger Markt, der ja eher eine Kirmes ist, informieren wir hierbei über uns als Region«, erzählt die Preisträgerin: »Das war mal was komplett anderes für die Schlänger und kam gut an.«

Annalena Schaefer hat den Award in Form eines Fohlens als Zweitplatzierte von 1192 Bewerbern aus ganz Deutschland gewonnen. Zusammen mit Birgit Dabbert, Leiterin des Veranstaltungsmanagements bei der LTM, nahm sie den Preis in der baden-württembergischen Stadt an.

Passend zur Auszeichnung, die aus der gleichen Schmiede wie der Bambi kommt, konnten die Finalisten in einem digitalen Pferderennen sehen, welchen Platz sie belegt haben. »Es war spannend, selbst einmal im Rampenlicht zu stehen. Es war aber ebenso interessant, zu erfahren, wie in künstlerischen Berufen gearbeitet wird und der Alltag der Mitbewerber aussieht«, fasst Annalena Schaefer ihre Eindrücke des Abends zusammen.

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