Unwetter wie in Ottbergen: Wieder trifft es geballt eine Ortschaft Schweres Gewitter: Land unter in Lügde

Höxter/Lügde (WB/rob). Ein schweres Gewitter hat am Freitag Höxters Nachbargemeinde Lügde (Kreis Lippe) getroffen. Im Ort und dem angrenzenden Umland gab es sintflutartige Niederschläge. Dutzende Hauskeller sowie Straßenunterführungen und Tunnel standen unter Wasser.

Schlamm überall und tiefe Wasserlachen: Die Feuerwehr Lügde räumt am Freitag in vielen Straßen auf.
Schlamm überall und tiefe Wasserlachen: Die Feuerwehr Lügde räumt am Freitag in vielen Straßen auf. Foto: Feuerwehr Lügde

Wie schon vor einigen Tagen in Höxter-Ottbergen , gingen die Wassermassen auch in und um Lügde wieder punktuell nieder. Die Einsatzkräfte pumpten Keller aus, befreiten Straßen von Wasser und Schlamm und beseitigten durch das Sturmtief umgefallene Bäume. Es gab 20 Einsätze.

Wer am Freitag auf die Unwetter-Warnkarten die Wetterdienste schaute, der sah im Bereich zwischen Holzminden, an der Weser hoch bis Polle und dann hinter Löwendorf/Rischenau bis Lügde/Pyrmont eine sich kaum bewegende Gewitterzelle, immer violettrot gekennzeichnet, was höchstes Unwetterpotenzial bedeutete. Am Ende rückten die lippischen Feuerwehren am Freitag 90 Mal aus. Am Kreis Höxter zogen die Gewitterwolken dieses Mal zum Glück vorbei.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Freitag ab den Mittagsstunden im gesamten Weserbergland vor schweren Gewittern gewarnt. Unwetterartige Regenschauer, Hagel und Sturmböen bis zu 75 km/h seien möglich. Durch die schwül-warme Luft bis 30 Grad sind auch an diesem Wochenende wieder Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich, so der Deutsche Wetterdienst.

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