Idee des Kalletaler Bürgermeisters stößt auf große Resonanz im Netz Parkour-Anlage möglich

Kalletal (WB). »Was haltet ihr von der Idee, in Kalletal eine Parkour-Anlage zu errichten?«, fragt Bürgermeister Mario Hecker in seinem Facebook-Post in der Kalletal-Gruppe, der inzwischen 137 Mal »geliked« worden ist.

Von Jürgen Gebhard
In Hohenhausen könnte demnächst eine Parkour-Anlage gebaut werden.
In Hohenhausen könnte demnächst eine Parkour-Anlage gebaut werden. Foto: Jürgen Gebhard

Zahlreiche User haben sich in Kommentaren zu Wort gemeldet. Die Resonanz ist überwiegend positiv.

Finanzierung über Fördergelder

Der Bürgermeister prüft nun die Möglichkeit, eine solche Sportanlage zu finanzieren. Die Kosten von 50.000 bis 100.000 Euro könnten eventuell als Leader-Projekt oder über spezielle Sportprogramme gefördert werden, so Hecker. Als Standort schlägt er den so genannten Gummiplatz am Schulzentrum vor, der bereits sicher eingezäunt sei. Beim Betrieb komme eine Zusammenarbeit mit dem KJK oder den örtlichen Sportvereinen infrage, die dadurch neue Zielgruppen erreichen könnten.

Eine Parkour-Anlage sei auch ein Angebot für Kinder, die dem Bewegungsangebot von klassischen Spielplätzen entwachsen seien.

Neue Trendsportart

Parkour ist eine neue Sportart, bei der es darum geht, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von einem Punkt zum nächsten zu gelangen – und zwar anders, als von den üblichen Wegen vorgegeben. Im Weg stehende Hinternisse werden überwunden. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen im Vordergrund. Parkour wird auf einem speziellen Hindernisparcours oder im urbanen Raum praktiziert.

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