Bundesnetzagentur lehnt Thüringer Vorschlag ab. Südlink nicht durch OWL

Bonn/Höxter/Detmold (WB/bex). Die Befürchtung, dass die Stromautobahn Südlink doch noch durch OWL geführt wird, ist unbegründet.

Zwei Prototypen für Erdkabel mit drei Adern.
Zwei Prototypen für Erdkabel mit drei Adern. Foto: dpa

Die Bundesnetzagentur kommt nach eingehender Prüfung zu dem Ergebnis, dass der im Mai 2017 vom Freistaat Thüringen vorgelegte Alternativvorschlag – der einen Verlauf durch OWL vorsieht – bei den weiteren Planungen nicht berücksichtigt wird.

Der Vorschlag weise eine »deutlich höhere Anzahl an Konfliktstellen auf« als der bisherige Vorschlag der Netzbetreiber Tennet und Transnet BW – und der führt durch Thüringen und Hessen und nicht mehr durch OWL. Der endgültige Trassenkorridor stehe aber noch nicht fest.

Bereits im Herbst 2012 hatte Netzbetreiber Tennet Pläne aufgegeben, wonach die Stromtrasse durch die Kreise Höxter und Lippe führen würde. Und neue Varianten vorgestellt, die östlich von NRW durch Niedersachsen und Thüringen nach Bayern und Baden-Württemberg führen sollen.

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