Mauerwerk und Burgruine in Detmold Burgruine Falkenburg erhält Plakette von Denkmalschutz-Stiftung

Detmold/ Bonn (epd). An die Restaurierung des Mauerwerks der Burgruine Falkenburg in Detmold-Berleburg erinnert eine Plakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Falkenburg-Ruine in Detmold.
Die Falkenburg-Ruine in Detmold. Foto: imago

Stephan Prinz zur Lippe habe in diesen Tagen eine Bronzetafel mit dem Hinweis der Förderung erhalten, teilte die Denkmalschutzstiftung am Mittwoch in Bonn mit. Die Stiftung hatte sich an der Restaurierung des Mauerwerks in den Jahren 2014 und 2015 mit insgesamt 100.000 Euro beteiligt.

Die Burgruine Falkenburg zähle als wichtiges Bau- und Bodendenkmal für die Burgenforschung jährlich rund 30.000 Besucher, erklärte die Stiftung. Sie gehöre zu den über 420 Projekten, die von der Denkmalschutzstiftung über Spenden und Mitteln von West-Lotto gefördert worden sei. Die Mauerreste der mittelalterlichen Ruine seien durch die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern stark geschädigt gewesen, erklärte die Stiftung. Die Stiftung hatte bereits zwischen 2005 und 2008 Arbeiten an der Burgruine mit insgesamt über 120.000 Euro gefördert.

Die hochmittelalterliche Höhenburg in Detmold-Berlebeck wurde nach Angaben der Stiftung von Bernhard II. zur Lippe am Nordhang des Teutoburger Waldes errichtet. Die Grundmauern seien in dem Urzustand aus der Zeit um 1200 erhalten. Die Veste habe als Amtssitz einer ersten Verwaltungseinheit in der Herrschaft Lippe gedient. Im 16. Jahrhundert sei das Interesse an der Anlage verloren gegangen. Als Fürstin Pauline zur Lippe ab 1802 für den Chausseebau Steine der Falkenburg nutzen ließ, sei die Veste langsam verfallen.

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