Mehr als 1000 Menschen nehmen Abschied von Armin Prinz zur Lippe »Ein Lipper unter Lippern«

Detmold (WB).  Mit seiner Freundlichkeit, seiner Offenheit und  den täglichen Spaziergängen durch die Stadt war er Identifikationsfigur für viele Lipper. Und so schrieb eine Familie in eines der acht  Kondolenzbücher, die  vor der Christuskirche auslagen: »Wir werden Sie samstagsmorgens auf dem Markt vermissen!«

Von Christian Althoff
Eine Fahne mit dem lippischen Fürstenwappen bedeckt den Sarg, an dem lippische Schützen Wache halten.­
Eine Fahne mit dem lippischen Fürstenwappen bedeckt den Sarg, an dem lippische Schützen Wache halten.­ Foto: Oliver Schwabe

In Detmold nahmen am Montag mehr als 1000 Menschen Abschied von Armin Prinz zur Lippe – Gäste aus Adel, Wirtschaft und Politik, aber auch Bürger, die den Prinzen verehrten. Er war am 20. August, zwei Tage nach seinem 91. Geburtstag, dem Krebs erlegen.

Etwa 200 Menschen säumten die Wiesen vor der Kirche, als am Mittag  die Trauergäste  eintrafen. »Das war ja schließlich unser Prinz!«, sagte Rentner Norbert Brechmann (80).  So wie er fühlten viele – auch wenn Armin Prinz zur Lippe nie regiert hat: Er kam sechs Jahre nach der Novemberrevolution zur Welt, die 1918 in Deutschland das Ende der Fürstenhäuser und der Adelsprivilegien besiegelte.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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