Am illuminierten Denkmal in Detmold werden bis Ende März 30 000 Besucher erwartet Hermann treibt's bunt

Detmold (WB). Zehn mannsgroße 40.000-Watt-Strahler, sechs grelle Show-Laser und 500 Scheinwerfer im Wald: Bis zum 28. März wird es rund um das Hermannsdenkmal wieder bunt. Die Veranstalter rechnen mit 30.000 Schaulustigen – doppelt so vielen wie bei der Premiere im Vorjahr.

Von Mike-Dennis Müller
 Zur Veranstaltung »Der Hermann leuchtet« erwarten die Veranstalter  täglich mehrere Tausend Besucher.
Zur Veranstaltung »Der Hermann leuchtet« erwarten die Veranstalter täglich mehrere Tausend Besucher. Foto: Mike-Dennis Müller

Täglich werden zur Veranstaltung »Der Hermann leuchtet« wieder mehrere Tausend Besucher erwartet. Auf die wollen die Verantwortlichen in diesem Jahr besser vorbereitet sein als 2014. »Beim ersten Mal haben die Besucherzahlen unsere Erwartungen deutlich übertroffen«, sagt Uwe Acker von der Detmolder Firma Light Art. Vor allem die Verkehrssituation habe damals Probleme bereitet. »Dem beugen wir dieses Mal mit einem gut durchdachten Verkehrskonzept vor«, verspricht er. Vor allem eigens eingerichtete Shuttle-Busse sollen die Wege jeden Abend ab 17.30 Uhr entlasten. Die Zufahrtsstraße zum Denkmal wird für Pkw nur nach oben hin befahrbar sein, da die andere Spur durchgehend für die Busse freigehalten wird. Nach unten geht es für Pkw dann nur über die Denkmalstraße.

Auch oben angekommen erwarten die Schaulustigen am Fuße des Denkmals einige Neuerungen. Die Lichtinstallation solle dieses Jahr deutlich umfangreicher sein. »Schon allein die Zahl der Showlaser am Denkmal selbst haben wir auf nun sechs Stück verdoppelt«, sagt Acker. Tausende Meter Kabel verbinden die ebenfalls deutlich höhere Zahl an Scheinwerfern zwischen den Bäumen.

Die kleine Gastronomiemeile überrascht im Eingangsbereich mit einem besonderen Blickfang. Ein 30.000 Liter großes Wasserbecken samt kleiner Fontänen wird ebenfalls bunt angeleuchtet. »15 Lastzüge Erde haben wir hier hoch transportiert, um den Untergrund der Wasserwelt ebenerdig zu bekommen«, erklärt Uwe Acker. Ende März müsse diese wieder abgetragen werden.

Hobbyfotografen mit Stativ sollten aufpassen. Die starken Laser können Bildsensoren in den Kameras beschädigen. Entwarnung gibt Uwe Acker aber für Besucher, die das bunte Spektakel mit ihrem Smartphone fotografieren wollen: »Bei uns sind so genannte Strahlendämpfungskarten im Einsatz. Dadurch wird das Licht in einer Höhe von bis zu drei Metern über dem Boden entschärft.«

Der Eintritt kostet acht Euro, Kinder bis zu 1,20 Meter zahlen nichts.

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