Berufsmesse verzeichnet Rekord bei der Ausstellerzahl – am Wochenende geöffnet – mit Videos Das gibt es auf der »My Job« zu entdecken

Bad Salzuflen (WB). Mal einen Blick in den Innenraum eines Panzers werfen, sich in ein Polizeiauto setzen, nach Aufsetzen einer VR-Brille einen Lastzug oder Gabelstapler fahren, ein Selfie in Südsee-Hintergrund machen oder ein Herz aus einem echten Stück Schiefer ausfräsen: Als Arbeitgeber muss man heute etwa bieten, um Interesse zu wecken.

Von Bernhard Hertlein
Mit der VR-Brille in die virtuelle Realität des Berufslebens: So machen Aussteller den möglichen künftigen Arbeitsplatz erlebbar.
Mit der VR-Brille in die virtuelle Realität des Berufslebens: So machen Aussteller den möglichen künftigen Arbeitsplatz erlebbar. Foto: Vivian Winzler

Die Messe »My Job«, traditionell größte stationäre Informationsbörse rund um das Thema Berufskarriere, hat inzwischen auch Eventcharakter.

In diesem Jahr präsentieren sich bis einschließlich Sonntag 230 Unternehmen in der Halle 20 des Bad Salzufler Messegeländes. »Das ist Rekord«, freute sich die Organisatorin und Chefin des Veranstalters G & W Messekonzept, Melanie Welzel.

»Die Schulen beginnen schon einige Zeit  vorher mit der Vorbereitung auf die Messe«, berichtet Andreas Krog vom Berufskolleg des Kreises Höxter. Viele Schüler vereinbarten im Vorhinein  feste Termine für die Messe. Frank Lütkebohmert vom König-Wilhelm-Gymnasium ebenfalls in Höxter hebt auch den familiären Charakter  der Messe  hervor, dem auch Weltmarktführer aus Ostwestfalen-Lippe Rechnung trügen.

»My Job« ist noch an diesem Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet einen Euro.

Mehr Eindrücke:

Über die Besonderheiten der Messe berichtet Melanie Welzel im Video: Dort erfahren Sie auch, was es mit der »Black Box« auf sich hat:

Auch wir vom WESTFALEN-BLATT sind mit einem Stand vertreten und informieren über Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Haus:

Und wie finden Schüler die Messe? Mehr dazu im Video: 

Und das sagen die Lehrer: 

Mehr zum Thema:

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Nicht nur der Schulabschluss, auch der Wohnort entscheiden maßgeblich über die Chance eines Jugendlichen, einen Ausbildungsplatz zu finden . Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Soziologische Forschungsinstitut (SOFI) und die Universität Göttingen mit Unterstützung der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung

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