Ansetzabend: Paul Fecke und Anton Hölscher sind seit 60 Jahren St.-Sebastian-Schützen Hesselmann nun Oberst der Jungschützen

Willebadessen (WBauwi). Über eine gute Beteiligung konnte sich Vorsitzender Mario Schmidt beim Ansetzabend der St. Sebastian-Schützenbruderschaft Willebadessen freuen. Dabei hatten zwei Jungschützen der St. Johannes-Schützenbruderschaft um Aufnahme bei den Altschützen, den St.-Sebastianern, ersucht.

Für 25, 50 und 60 Jahre in der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Willebadessen zeichnete der Vorstand diese Mitglieder beim Ansetzabend aus: (vorne sitzend) Paul Fecke (60 Jahre), dahinter (von links) Präses Pfarrer Hubert Lange, Detlef Ernst (25), Werner Böhmer (50), Michael Kleimann (25), Michael Sprock (50), Jürgen Brinkmann (25), Heinrich Müller (50), Rolf Rustemeyer (25), Schriftführer Herbert Ernst und der Vorsitzende Mario Schmidt.
Für 25, 50 und 60 Jahre in der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Willebadessen zeichnete der Vorstand diese Mitglieder beim Ansetzabend aus: (vorne sitzend) Paul Fecke (60 Jahre), dahinter (von links) Präses Pfarrer Hubert Lange, Detlef Ernst (25), Werner Böhmer (50), Michael Kleimann (25), Michael Sprock (50), Jürgen Brinkmann (25), Heinrich Müller (50), Rolf Rustemeyer (25), Schriftführer Herbert Ernst und der Vorsitzende Mario Schmidt. Foto: August Wilhelms

Feierlich gelobten die Ansetzkandidaten Johannes Nolte und Sebastian Sprenger dem Schützenvorstand und den anwesenden Schützenbrüdern die Statuten des Schützenvereins anzuerkennen. Zum Aufnahmeritus gehörte anschließend das Tanzen, Singen und Trinken der Angesetzten.

Aufnahmeritus: Tanzen, Singen und Trinken

Ihnen zur Seite stehen dabei die Zeremonienmeister und Paten. Diese Aufgaben hatten für Johannes Nolte der Zeremonienmeister Karl Berheide und Pate Sascha Sondermann übernommen. Bei Sebastian Sprenger waren Erwin Eschenberg und Matthias Nolte in diesen Funktionen tätig.

Auch die Ehrung langjähriger Mitglieder stand auf der Tagesordnung. So sind Jürgen Brinkmann, Detlef Ernst, Michael Kleimann, Heiner Rohde und Rolf Rustemeyer seit 25 Jahren Mitglieder der St. Sebastian-Schützen.

Ehrungen bei den Altschützen

Ehrungen für 50 Jahre standen bei den Altschützen Werner Böhmer, Klaus Fehres, Heinrich Müller und Michael Sprock an. Stattliche 60 Jahre sind Paul Fecke und Anton Hölscher inzwischen bei den Willebadessener St. Sebastian-Schützen. Die Mitgliedszeit bei den St. Johannes-Jungschützen zählt dabei nicht mit. Die Jubilare konnten Glückwünsche und Ehrennadeln von Schützenpräses Pfarrer Hubert Lange und dem Vorsitzenden Mario Schmidt entgegennehmen.

Vor dem Ansetzen der Aufnahmekandidaten war die Generalversammlung der Schützenbruderschaften St. Sebastian und St. Johannes in der Stadthalle. Dabei wurden Felix Böhmer, Dirk Rade und Anton Welken als neue Mitglieder in die St. Johannes-Schützenbruderschaft aufgenommen. Dieser gehört man in der Regel bis zum 28. Lebensjahr an, bevor man beim Ansetzabend zu den Altschützen wechselt.

Zum neuen Oberst der St. Johannes-Bruderschaft wurde Dominik Hesselmann gewählt. Dieser löst den bisherigen Jungschützenchef Sven Verse ab und war bereits bis vor zwei Jahren Oberst der Jungschützen.

Den Festreigen eröffnet das Königsschießen

Vom Vorsitzenden Mario Schmidt und Schriftführer Herbert Ernst waren die wichtigen Termine für 2018 zu erfahren. Den Festreigen eröffnet am 5. Mai das Königsschießen der St. Johannes-Schützenbruderschaft.

Am Pfingstsonntag, 20. Mai, stellen die Jungschützen dann ihren Hofstaat vor und laden zum Tanz ein.

Beim Vitusfest am 16. Juni sind dann die St. Sebastianer-Altschützen mit der Ermittlung ihres Regenten dran. Tags darauf wird am 17. Juni das Vitusfest mit der würdevollen Prozession gefeiert.

Das Willebadesser Schützenfest vom 23. bis 25. Juni ist schließlich der Höhepunkt des Vereinsjahres.

Blick in die Vereinschronik

Zum festen Bestandteil des Ansetzabends gehört ein Blick in die Vereinschronik. Der langjährige Vorsitzende Karl Gockeln verlas die 40 Jahre alten Aufzeichnungen des Jahres 1978. Damals wurde beim Ansetzabend der Präses und Geistliche Rat Franz Witthuit für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Er ließ es sich nicht nehmen, den Schützen ein Fass Bier zu spendieren. Am 12. November verabschiedeten die Schützen und die ganze Gemeinde den langjährigen Präses der Bruderschaften und Seelsorger der Vitus-Gemeinde in den Ruhestand. Seinen Ruhesitz bezog er in Paderborn.

Die Königswürde der Jungschützen errang im Jahr 1978 Willi Wieffen, seine Königin wurde Margot Rustemeyer. Zum König der Altschützen schoss sich Schützenbruder Helmut Bremer, Königin wurde seine Ehefrau Resi.

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