Generalversammlung des Schützen- und Heimatvereins Niesen Gerhard Stukenbrock wird Ehrenmitglied

Willebadessen (WB). Da hat Einigkeit geherrscht: Fast durchgehend einstimmig wählten die Mitglieder des Schützen- und Heimatvereins Niesen bei der Generalversammlung ihre Vorstandsmitglieder für weitere sechs Jahre ins Amt. Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung.

Von Astrid E. Hoffmann
Der Schützen- und Heimatverein Niesen hat während seiner Generalversammlung auch langjährige Mitglieder geehrt (von links): Ehrenmitglied Gerhard Stukenbrock, Hauptmann Hermann-Josef Lüke, Bernhard Behler, Holger Ihmor, Berthold Föller, Wilhelm Quinting, Hauptmann und amtierender König Markus Hagemann, Timo Gehle, Horst-Günter Schieberle, Jens Arens, Peter Fricke und Vorsitzender Klaus ­Geiser.
Der Schützen- und Heimatverein Niesen hat während seiner Generalversammlung auch langjährige Mitglieder geehrt (von links): Ehrenmitglied Gerhard Stukenbrock, Hauptmann Hermann-Josef Lüke, Bernhard Behler, Holger Ihmor, Berthold Föller, Wilhelm Quinting, Hauptmann und amtierender König Markus Hagemann, Timo Gehle, Horst-Günter Schieberle, Jens Arens, Peter Fricke und Vorsitzender Klaus ­Geiser. Foto: Astrid E. Hoffmann

Ehrung für langjährige Treue zum Verein

Der 80-jährige Gerhard Stukenbrock wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Er gehört dem Verein seit 60 Jahren an. Für ihre 70-jährige Mitgliedschaft sollten Johannes Behne und Herbert Kaufmann geehrt werden. Der 86-jährige Kaufmann war zudem 17 Jahre lang erster Vorsitzender und Oberst des Vereins. Beide Männer konnten aber aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Generalversammlung teilnehmen. »Wir werden die Ehrungen später vornehmen«, erklärte der Vereinsvorsitzende Klaus Geiser.

Für ihre 40-jährige Treue bekamen Bernhard Behler, Berthold Föller und Wilhelm Quinting die Ehrennadel. Die Ehrung von Franz Arens wird ebenfalls nachgeholt. Seit 25 Jahren halten Holger Ihmor, Timo Gehle, Horst-Günter Schieberle, Jens Arens und Peter Fricke dem Verein die Treue.

Sechs Schießabende im Jahr 2018

An den Schießabenden des Vereins nahmen im Durchschnitt 14 Schützen teil, wurde in der Statistik vermerkt. Für 2018 sind sechs Schießabende angesetzt. Die Schießwarte Klaus Behler, Frank Stukenbrock und Heinrich Behler erhielten für ihre Arbeit ein kleines Präsent.

Klaus Behler war von 1997 bis 2006 Fahnenträger des 1. Zuges und von 2000 bis 2017 Schießwart. Er stellte seinen Posten Ende vergangenen Jahres zur Verfügung. Als Nachfolger wählte der Vorstand Peter Fricke. Die Wahlen leitete Daniel Rodenberg. Er hatte ein leichtes Amt, da sich alle Vorstandsmitglieder wieder zur Verfügung stellten.

Vorstand wiedergewählt

Wiedergewählt wurden in den geschäftsführenden Vorstand: der 1. Vorsitzende und Oberst Klaus Geiser, der 2. Vorsitzende und Hauptmann Markus Hagemann und der 1. Geschäftsführer und Hauptfeldwebel Uwe Tewes.

In den Beirat wiedergewählt wurden der 2. Geschäftsführer und Oberfeldwebel Ulrich Reiermann, der Zugführer Hermann-Josef Lüke, der Fahnenträger Ralf Sievers und die Königsoffiziere Klaus Genau und Carsten Rudkoski. Als Kassenprüfer wurden Burkhard Eßer und Albert Ecke gewählt.

»Ich werde auch in den kommenden Jahren den Verein in eurem Sinne leiten«, versprach Vorsitzender und Ortsheimatpfleger Klaus Geiser.

Mangelnde Teilnahme am Volkstrauertag

Beim letzten Tagesordnungspunkt sprach er die mangelnde Teilnahme der Schützen an der Zeremonie zum Volkstrauertag an. »Ist der Gedenktag überflüssig geworden oder ist das Ausbleiben einfach Bequemlichkeit?«, fragte Geiser seine Schützenbrüder.

»Ich denke, der Tag ist wichtiger denn je. Es wird nicht nur der Toten der beiden Weltkriege, sondern auch der jüngeren Kriegsgeschehen gedacht«, sagte er. Wer die Messe nicht besuchen wolle, der solle sich doch die Zeit nehmen und an der Zeremonie auf dem Friedhof teilnehmen. Das müsse möglich sein, appellierte der Oberst. Schließlich würde auch anschließend ein Dämmerschoppen mit der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden.

Vier Neuaufnahmen bei den Jungschützen

Vor der gemeinsamen Generalversammlung hatten sich die Jungschützen separat versammelt. Ihr Vorsitzender Andreas Göke gab einen Bericht ab. Anwesend waren 29 Jungschützen, im Geschäftsjahr erfolgten vier Neuaufnahmen. Fahnenoffizier Sebastian Föller wurde wiedergewählt. Peter Dilli schied als Unteroffizier aus, seine Nachfolge trat Dominik Tewes an. Die Wahl erfolgte auf vier Jahre.

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