Saison startet mit einem Tag der offenen Tür am 9. Juni Naturbad findet viel Zuspruch

Warburg (WB). Der Förderverein Naturbad Warburg-Menne säubert Ende des Monats das Becken. Mit einem Tag der offenen Tür am 9. Juni ist mit dem Anschwimmen der Start in die Saison geplant. Das hat der Verein auf seiner Mitgliederversammlung besprochen.

Noch ist eine dicke Eisschicht im Schwimmbecken des Naturbades in Menne. Nach dem Auftauen soll das Wasser abgelassen werden, damit das Becken gesäubert und für die Saison neu befüllt werden kann.
Noch ist eine dicke Eisschicht im Schwimmbecken des Naturbades in Menne. Nach dem Auftauen soll das Wasser abgelassen werden, damit das Becken gesäubert und für die Saison neu befüllt werden kann.

Mit fast 20 neuen Mitgliedschaften hat der Förderverein Naturbad Menne auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Der Zuspruch zu der Idee »Naturbad« zeige sich auch an dem Wohnort der Mitglieder. Mehr als die Hälfte der Mitglieder wohnen außerhalb von Menne – bis hin nach Köln.

Saison ist gut verlaufen

Brakel, Detmold, Diemelstadt, Trendelburg und Willebadessen gehören zu den weiter entfernten Wohnsitzen. Aufgeschlüsselt wurde festgestellt, dass in Menne etwa 44 Prozent der Mitglieder wohnen, circa 20 Prozent in Nörde und je 9 Prozent in Hohenwepel, den weiteren Ortsteilen und in der Kernstadt Warburg.

Mit einem personellen und finanziellen Kraftakt war vor zwei Jahren die Pflanzen-Filteranlage komplett neu angelegt worden. Diese Anstrengungen hätten sich gelohnt, so der Vorstand in seinem Bericht bei der diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Ergebnisse aller Wasserproben seien sehr zufriedenstellend gewesen. Die Saison sei insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Das Bad werde auch bei weniger gutem Wetter lebhaft genutzt.

Toilettensanierung geplant

Die Kassenlage wurde von Reinhold Wiemers dargestellt. Der Kredit werde sicher bedient und mit den Mitgliedsbeiträgen sei der laufende Betrieb sichergestellt. Ein kleiner Puffer ermögliche Schönheitsreparaturen und Verbesserungen. Hermann-Josef Backhaus bescheinigte als Kassenprüfer eine saubere Buchführung, sodass seinem Antrag auf Entlastung von Kassierer und Vorstand einstimmig gefolgt wurde.

Als größere Aufgabe ist eine Sanierung der Toiletten geplant. Diese sollen  in dem Bereich, der im Jahr 1974 beim Bau als Sauna konzipiert war, zum Teil neu angelegt werden. Die Planung für das Vorhaben ist soweit abgeschlossen, die Finanzierung aber noch nicht gesichert. Deswegen könne auch noch keine Aussage dazu gemacht werden, wann der Umbau erfolgen kann, so der Vorstand.

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