Ausstellung eröffnet: 18 Künstler zeigen 50 ihrer Werke in der Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete Bilder bringen Farben ins Leben

Warburg (WB/aho). Zur Ausstellungseröffnung »Farben ins Leben« in den Räumen der Zukunftswerkstatt Ökumene in Warburg-Germete sind 100 Besucher gekommen. Sie bewunderten die 50 Bilder in Öl auf Leinwand, Öl auf Holz sowie Aquarelle und die Holzlampen und Engel des Gastkünstlers Bernhard Grafe.

Achtzehn Künstler aus Scharmede, Escherode, Wethen, Germete, Lütgeneder, Scherfede, Dalheim und Warburg stellen ihre Bilder in der Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete aus. Die Werke sind dort jeweils am Wochenende zu besichtigen.
Achtzehn Künstler aus Scharmede, Escherode, Wethen, Germete, Lütgeneder, Scherfede, Dalheim und Warburg stellen ihre Bilder in der Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete aus. Die Werke sind dort jeweils am Wochenende zu besichtigen. Foto: Astrid E. Hoffmann

18 Künstler aus acht Orten bringen mit ihren Ölbildern und Aquarellen über drei Etagen verteilt Farbe ins Haus der Zukunftswerkstatt. »Dies ist ein Bildungshaus, dass heißt, es kommen viele verschiedene Menschen hierher. Das war ein Grund, die Ausstellung in diesen Räumen zu machen«, erklärte der Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt, Manfred Kiefer.

Künstler zwischen 30 und 72 Jahren

Die ausstellenden Künstler im Alter von 30 bis 72 Jahren kommen alle aus dem »Offenen Atelier Flamme« in Wethen, das von Dagmar Beyrau geleitet wird. »Mittwochs zwischen 17.15 und 20 Uhr kann jeder dorthin gehen und sofort loslegen«, weiß Manfred Kiefer.

Man bezahlt das benötigte Material und bekommt die Tipps der Leiterin und die kreative Kritik der Mitstreiter, erklären die Künstler. Der Iraner Moustafa Sahmatkesh schätzt besonders den Austausch mit den anderen Künstlern: »Das ganze Leben ist Malen, es ist ein Geschenk.«

»Früher Animationsfilme gemacht.«

Lila Panahi, auch sie hat iranische Wurzeln, lebt schon seit 25 Jahren in Germete. Seit etwa zehn Jahren malt sie im Wethener Atelier. »Ich habe früher Animationsfilme gemacht, aber das ist wirklich schon sehr lange her«, sagte Panahi, die neben Ölfarben auch mit Wasserfarben experimentiert.

»Karin Albracht ist meine Favoritin, sie ist eine echte Künstlerin«, lobt Lila Panahi ihre Kollegin beim Gang durch die Ausstellung. Die 52-Jährige ist aus Wethen und malt gefühlt schon ihr ganzes Leben. Sie bevorzugt Öl auf Leinwand und ist immer auf der Suche nach der besonderen Darstellung. »Wenn du bei Kerzenschein malst, dann musst du wissen, welche Farbe du auf der Leinwand hast«, erklärt sie den jungen Besuchern.

Arbeiten bei Kerzenschein

Maler wie Rubens oder Botticelli hatten nur das Tageslicht oder Kerzenschein: »Die hell-dunkel Kontraste erklären sich beim Malen im Kerzenschein.« Das Ergebnis hängt an der Wand: Das Bild der gemalten Kandelaber, die zwei oder einen Körper ins Licht tauchen, spricht für sich.

Das Motto der Ausstellung, »Farben ins Leben« zu bringen, ist allen Künstlern gelungen. Als Gast stellt Bernhard Grafe dazu Holzlampen und Engel aus Holz aus. »Ich benutze verschiedene Hölzer. Ich schaue, was mir das Holz vorgibt und verarbeite es dann«, erläutert er. Er tut dies bereits seit zehn Jahren. Die ausgestellten Werke sind bis zum Februar 2019 jeweils am Wochenende zu besichtigen.

Die Künstler

Inge Gnau, Dorothee Bode, Martin Plaga, Regina Laudage-Fleckner, Klara Holkenbrink, Irmgard Honsel, Karin Szerenyi, Joachim und Maria Geritzen, Helga Unger, Ragnhild Hausmann, Karin Albracht, Ulrike Kablowski, Monne Lentz, Moustafa Sahmatkesh, Dagmar Beyrau, Schwester Myriam, Lila Panahi und als Gast Bernhard Grafe.

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