Klausurtagung: Fraktion berät Haushaltsplan in Warburg SPD befürwortet langfristige Projekte

Warburg (WB). Zu ihrer Haushaltsklausurtagung ist die Warburger SPD-Fraktion jetzt in Dössel zusammengekommen. Gemeinsam mit Stadtkämmerer Klaus Weber wurde der Haushaltplan 2018 der Stadt Warburg thematisiert.

Die Mitglieder der SPD Fraktion (von links): Christoph Dolle, Eric Volmert, Julia Nitzbon, Eva-Maria Büchsenschütz, Rainer Backhaus, Peter Kramer und Karl-Heinz Hellmuth sind sich einig, dass zukunftsweisende Projekte wichtig für die weiterhin positive Entwicklung der Stadt sind.
Die Mitglieder der SPD Fraktion (von links): Christoph Dolle, Eric Volmert, Julia Nitzbon, Eva-Maria Büchsenschütz, Rainer Backhaus, Peter Kramer und Karl-Heinz Hellmuth sind sich einig, dass zukunftsweisende Projekte wichtig für die weiterhin positive Entwicklung der Stadt sind.

»Es wird deutlich, dass sich die von der SPD mitgestaltete solide Haushaltsführung der vergangenen Jahre nun auszahlt. Im Haushalt für das Jahr 2018 ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen und ebenso sehen die Prognosen für die kommenden Jahre aus«, zog Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Hellmuth ein positives Resümee.

Solide Haushaltsführung von SPD mitgestaltet

Auch in diesem Jahr seien wieder verschiedene größere Investitionen, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und Bildung, geplant. So stünden zum Beispiel Erweiterungen und Renovierungen in den Kindergärten und Grundschulen auf der Agenda, die von den Sozialdemokraten ausdrücklich begrüßt werden: »Die Ausweitung und kontinuierliche Verbesserung der Betreuungssituation ist eine gesamtgesellschaftlich Zukunftsaufgabe und absolut notwendig, da heute schon Plätze in den Kindertagesstätten fehlen«, stellt Fraktionsmitglied Julia Nitzbon fest.

Digitalisierung auch in Warburg voran bringen

Als besonders wichtig sehen die Fraktionsmitglieder langfristige und zukunftsweisende Projekte an. »Die Digitalisierung muss auch in Warburg voran gebracht werden, darum begrüßen wir es, dass dieses Großprojekt nun von der Verwaltung angegangen wird und mit einer eigenen Stelle die nötige Bedeutung zugewiesen bekommt. Die einzelnen Bausteine, wie zum Beispiel die digitale Ratsarbeit oder das Online-Angebot von Serviceleistungen, wird sowohl verwaltungsintern als auch für die Unternehmen und Bürger viele Vorteile mit sich bringen«, ist Christoph Dolle, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, überzeugt.

Optimierungspotenzial im Bereich des Gebäudemanagements

In einem weiteren Feld sehen die Sozialdemokraten Optimierungspotenzial: Im Bereich des Gebäudemanagements stellte Kämmerer Klaus Weber vor, wo deutliche Einsparpotentiale bestehen und eine Verbesserung der Planung von Maßnahmen möglich ist.

»Auch hier handelt es sich um ein zukunftsweisendes Projekt, das auch in der langfristigen Perspektive sehr sinnvoll ist«, bewertet Christoph Dolle die Idee, eine entsprechende Stelle zu schaffen. Er ergänzt: »Investitionen zum Beispiel im Bereich der Energieeffizienz sind dringend notwendig, gerade vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen, und so kann auch Warburg einen Teil dazu beitragen.« Weiterhin würden sich Verbesserungen bei der Investitionsplanung dauerhaft rechnen und zu einer Optimierung der langfristigen Finanzplanung beitragen, führt Dolle aus.

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