Warburger Initiative fordert Unterstützung der Stadt ein Feuerwerk trotz Verbots

Warburg (WB/ski). Die Initiative »Brot anstatt Böller« hat nicht verhindern können, dass in der Silvesternacht trotz des Verbots im historischen Stadtkern Feuerwerk abgebrannt worden ist. Sprecher Christian Voß hat allerdings den Eindruck, dass die Appelle nicht ganz ungehört verklungen sind. »Soweit ich es beurteilen kann, ist in Alt- und Neustadt insgesamt weniger geböllert worden«, lautete sein Fazit.

»Brot anstatt Böller« - dafür setzen sich (von links) Rudi Ryll, Klaus Stalze und Christian Voß ein. Ihr Appell wurde aber nicht von allen gehört.
»Brot anstatt Böller« - dafür setzen sich (von links) Rudi Ryll, Klaus Stalze und Christian Voß ein. Ihr Appell wurde aber nicht von allen gehört. Foto: Ulrich Schlottmann

Neben dem Brüderkirchhof hatte die Initiative speziell den Alt- und den Neustadt-Marktplatz in den Blick genommen. Dort mussten die Mitglieder der Gruppe allerdings schnell ihre verbalen Waffen strecken. »Zu den jungen Leuten, die dort ihr Feuerwerk abbrennen wollten, sind wir letztlich nicht durchgedrungen«, so Christian Voß.

Aufgeben will die Initiative »Brot anstatt Böller« deshalb aber nicht. »Wir werden mit unserem Anliegen wahrgenommen. Das ist schon einmal ein Erfolg«, meint Voß. »Wenn wir effektiver werden wollen, brauchen wir aber die Unterstützung der Stadt«, so der Sprecher. Die Stadt müsse hinsichtlich der Durchsetzung des Böllerverbots jetzt Farbe bekennen.

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