43-Jähriger ist neuer Prinz in Steinheim – Bekanntgabe der Prinzessin am 10. Februar Thomas Fichter führt die Karnevalisten

Steinheim (WB/nf). Durch die Welt der Cartoons und Comics mussten sich die Kandidaten bei der Proklamationskür zum neuen Steinheimer Karnevalsprinzen arbeiten. Die Prinzenspiele orientierten sich am Motto des diesjährigen Galaabends »Man teou in der bunten Welt der Comics und Cartoons!« Am Ende dann die große Überraschung, als Thomas Fichter aus dem lustigen Prinzenbuch heraussprang.

Einen Wahnsinns-Karneval hat Steinheims neuer Prinz Thomas Fichter (MittE) angekündigt, der nach drei lustigen Spielrunden aus dem bunten Bilderbuch der Comics herauskam. Hofmarschall Matthias Walbaum (links) und Michel Peine feiern mit ihm.
Einen Wahnsinns-Karneval hat Steinheims neuer Prinz Thomas Fichter (MittE) angekündigt, der nach drei lustigen Spielrunden aus dem bunten Bilderbuch der Comics herauskam. Hofmarschall Matthias Walbaum (links) und Michel Peine feiern mit ihm. Foto: Heinz Wilfert

»Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, ich bin überwältigt,« rief der Prinz den jubelnden Jecken in der Stadthalle zu, nachdem Steinheims stellvertretender Bürgermeister Gerd Jarosch die Proklamationsurkunde verlesen hatte. Der 43-jährige Fichter bringt für sein Prinzenamt beste karnevalistische Gene mit. Sein Vater stammt aus Köln, seine Mutter aus Steinheim, kennengelernt haben sich die Eltern beim Rosenmontag in der Emmerstadt. Der selbstständige IT-Fachmann ist in Steinheim aufgewachsen, war hier zehn Jahre Leiter der Kolpingjugend und Mitbegründer des Ehemaligenvereins des Städtischen Gymnasiums. Seine sportlichen Ambitionen bewies er 15 Jahre als Handballer in der Mannschaft des HC 71 Steinheim.

Schon mit drei Jahren ein echter Karnevals-Fan

Schon mit dreieinhalb Jahren hat der neue Prinz den Rosenmontagszug in Köln verfolgt, ehe er nach dem Umzug nach Steinheim seine Begeisterung als Karnevalist schon in der Grundschule zeigte. 1984 befand sich sein Name sogar im Topf der potenziellen Kinderprinzen. Die Wahl fiel auf einen anderen, den Thomas Fichter aber als Wächter im Hofstaat begleitete. »Ich war froh, dass ich mich nicht in die enge Milchtütenkostümierung meiner Klasse (Klassenlehrerin war Hedwig Vedder) zwängen musste«, erinnert sich der Prinz.

Eintauchen in die Welt der Comics

Wer Steinheimer Karnevalsprinz werden wollte, musste sich in diesem Jahr in der Welt der Comics auskennen. Die Prinzenspiele standen nämlich in Verbindung mit eingespielten Videoszenen ganz unter dem Eindruck bestens bekannter Comicfiguren. Präsident Dominik Thiet und sein Vize Markus Brexel stimmten dazu als Hase und Ente mit dem Präsidium in Kostümen wie Asterix und Obelix auf die Spiele ein, in denen Comic Stars wie Garfield, Charlie Brown, der rosarote Panther, Fix und Foxi oder Captain Future gesucht waren. Das Publikum musste sie anhand von Sprechblasen der Comichelden die Schlümpfe, Fred Feuerstein, Lucky Luke oder Spangebob erraten.

Kandidaten schlüpfen in die Rolle der Panzerknacker

Die Kandidaten durften in den drei Spielrunden Hinkelsteine schleppen, sich als Gummibärenbande bewähren und schließlich in Entenhausen in die Rolle der Panzerknacker schlüpfen, um den Geldspeicher von Dagobert Duck, der reichsten Ente der Welt zu räumen. Auf der Suche nach dem neuen Prinzen, war der Roadrunner (Dennis Hetmann) sogar bis Nieheim unterwegs. Am Schluss blieb die spannende Frage »Wer ist der Beste?«, die Thomas Fichter beantwortete und einen Wahnsinns-Karneval ankündigte. In den kommenden Wochen bleibt der Prinz noch solo. Die Prinzessin an seiner Seite wird der Prinz erst beim Galaabend am 10. Februar präsentieren. Es darf also kräftig spekuliert werden.

Ehemaliges Prinzenpaar verabschiedet

Zu Beginn des Abends wurde das Prinzenpaar Volker, der »glühende Gardeoffizier von Format« und Claudia, »La bella Vantastica« verabschiedet . Prinz Volker war vor einem Jahr aus einer Cappuccinotasse herausgeschlüpft, die Prinzessin war die süße Creme auf dem italienischen Kaffeegetränk. StKG Präsident Thiet: »Prinz Volker bestand aus 200 Zentimetern Fröhlichkeit, der mit seiner Prinzessin den Steinheimer Karneval bestens repräsentiert und vertreten hat.«

Eine Wechsel gab es im Amt des Hofmarschalls. Auf Patrick Ahnert folgt Matthias Walbaum, der den neuen Prinzen begleiten wird. Im Programm traten die Prinzensterne, Maren Mertens, die Kinderprinzessin Lena Wiechers als Solomariechen und die Prinzengarde auf. Für schwungvolle Tanzeinlagen sorgte die Band »Unglaublich«.

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