Minister Michael Groschek »adelt« Heimatpflegerin Birte Brand aus Hagedorn »Dorfkönigin von NRW«

Hagedorn (WB). Die 33-jährige Ortsheimatpflegerin Birte Brand schwärmt vom Gemeinschaftshaus, der guten Beziehung zu den Nachbardörfern, der langjährigen Freundschaft mit einem kleinen Dorf in Finnland und dem Zuspruch in ihrem eigenen Hofladen, den sie vor mehr als einem Jahr als »Futterkrippe« eröffnet  hat.

Von Harald Iding
Die 33-jährige Birte Brand ist Ortsheimatpflegerin in Hagedorn und betreibt dort einen kleinen Hofladen (Futterkrippe). Sie ist jetzt vom Minister als vorbildliche »Dorfkönigin« in Anerkennung ihres Engagements betitelt worden.
Die 33-jährige Birte Brand ist Ortsheimatpflegerin in Hagedorn und betreibt dort einen kleinen Hofladen (Futterkrippe). Sie ist jetzt vom Minister als vorbildliche »Dorfkönigin« in Anerkennung ihres Engagements betitelt worden. Foto: Harald Iding

Da blieb dem NRW-Minister Michael Groschek jetzt bei einem Besuch fast die Spuke weg. »Das ist wirklich enorm, was sie hier im Ort leisten und wie Sie sich persönlich für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Für mich sind Sie die ­Dorfkönigin  von NRW«, lobte Groschek die junge Frau.

Quartiersbildung

»Sie sind  einmalig, dürfen aber nicht einmalig bleiben«, betonte er. »Birte Brand ist Pfadfinderin für ein neues Gemeinschaftserleben und neues Organisieren von Dorfgemeinschaften, das wir in NRW   brauchen.« Die Stadtentwicklung werde zunehmend zur Stadtteil-Entwicklung –  gerade in einer  älter werdenden Gesellschaft.   Nachbarschaft könne aber nicht von Düsseldorf aus vorgeschrieben werden.

Selbst anpacken

Groschek: »Sie muss gelebt werden. Wir können nur einen Rahmen fördern, der so etwas möglich macht. Es braucht Menschen wie Birte Brand, die selbst aktiv werden und anpacken wollen. Sie marschiert idealtypisch voran. Sie ist die tollste Dorfkönigin, die man sich nur wünschen kann!« Deswegen sprach das Mitglied der Landesregierung  gleich die Einladung aus, dass die Ortsheimatpflegerin und Dorfladen-Inhaberin Birte Brand  in 2016  am besten vor einem großem Fachpublikum  sprechen sollte  – direkt in Düsseldorf zum Hauptthema »Quartiersentwicklung und Gestaltung«.

Einladung in Landeshauptstadt

Die Hagedornerin nahm im Beisein weiterer Bürger des Ortes und der Region gerne die Einladung an und freute sich auch, dass ihre »Futterkrippe« (aus einem  Rinderstall wurde  ein Hofladen) auf reges Interesse des  NRW-Ministers stieß, der sich gleich eine leckere Marmelade und Likör einpacken ließ.

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