Ausbau der K 71 zwischen den Nieheimer Orten Entrup und Sommersell abgeschlossen »Verkehrsicherheit deutlich erhöht«

Entrup/Sommersell (WB/nf). »Ein guter Tag für die Region« – so nannte Landrat Friedhelm Spieker am Dienstag, 9. Januar, beim Durchschneiden des obligatorischen Bandes die offizielle Freigabe der Kreisstraße 71 für den Verkehr zwischen Entrup und Sommersell. Der Ausbau auf einer Länge von 2,5 Kilometern ist damit nach zehnmonatiger Bauzeit erfolgreich abgeschlossen.

Mit dem Durchschneiden des Bandes ist gestern der 2,5 Kilometer lange Teilabschnitt der Kreisstraße 71 zwischen Entrup und Sommersell offiziell freigegeben worden. Die Baukosten beliefen sich auf 2,3 Millionen Euro (von links) Rainer Vidal, Landrat Friedhelm Spieker, Paul Kröger, Michael Otte (Bezirksregierung Detmold) und Heike Lockstedt-Macke (Kreis).
Mit dem Durchschneiden des Bandes ist gestern der 2,5 Kilometer lange Teilabschnitt der Kreisstraße 71 zwischen Entrup und Sommersell offiziell freigegeben worden. Die Baukosten beliefen sich auf 2,3 Millionen Euro (von links) Rainer Vidal, Landrat Friedhelm Spieker, Paul Kröger, Michael Otte (Bezirksregierung Detmold) und Heike Lockstedt-Macke (Kreis). Foto: Heinz Wilfert

»Das Ergebnis kann sich sehen lassen«, so Spieker, der die Gelegenheit nutzte, denen zu danken, die an der Planung und dem Bau beteiligt waren: die Anlieger, die zum Wohl der Verkehrsteilnehmer Grund und Boden abgegeben hatten – besonders Wilfried Köhne, dessen Hof direkt an der Kreisstraße liegt und der vom Bau besonders betroffen war; der Bezirksregierung und deren Vertreter Michael Otte für die finanziellen Zuschüsse des Landes; der Stadt Nieheim und Bürgermeister Rainer Vidal für die gute Zusammenarbeit; der bauausführenden Firma der Gesellschaft für Verkehrswegebau (Warburg) mit ihrem Geschäftsführer Johannes Löseke; der Kreisverwaltung um den Fachbereichsleiter Michael Werner sowie Heike Lockstedt-Macke, Leiterin der Abteilung Straßen, für die reibungslose Planung und Durchführung; den Mitgliedern des Kreistages für die Haushaltsmittel und Paul Kröger, dem Vorsitzenden im Kreistagsausschuss für Umwelt, Planen und Bauen.

Landrat lobt Geduld der Anwohner

»Eine solche Straßenbaumaßnahme unter Vollsperrung ist für die Verkehrsteilnehmer belastend, ganz besonders für die Anwohner. Aber die Geduld hat sich gelohnt«, sagte Spieker. Für den Neubau sprachen gleich mehrere Gründe: die alte, nur fünf Meter breite Fahrbahn war mit vielen Verdrückungen und Rissen in sehr schlechtem Zustand. Nach dem Ausbau beträgt die Fahrbahnbreite sechs Meter, dazu kommen auf jeder Seite eine Bankette von 1,5 Metern. Vom Ortsende Entrup bis zum Friedhof wurde auf 100 Meter der Gehweg mit einer Breite von zweieinhalb Metern erneuert. Zur Geschwindigkeitsreduzierung wird die Fahrbahn am Friedhof Entrup noch optisch verengt.

Kosten von 2,3 Millionen Euro

»Mit dem Ausbau wurde die K 71 den Verkehrsanforderungen angepasst und die Verkehrssicherheit deutlich erhöht«, fasste Spieker die Baumaßnahme zusammen, deren Kosten sich auf 2,3 Millionen Euro beliefen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützte den Kreis Höxter mit einer Förderung von 1,5 Millionen Euro. Weil für die Mobilität der Menschen und die Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum ein gut ausgebautes Straßennetz existenziell wichtig ist, investiere der Kreis Höxter kontinuierlich in die Verbesserung des Kreisstraßennetzes. 2017 wurden dafür rund 3,5 Millionen Euro in Ausbau- und Instandhaltungsmaßnahmen aufgewendet, zählte Spieker auf. Auch 2018 werde kräftig in das Kreisstraßennetz investiert. Im Haushaltsplan seien dafür mehr als drei Millionen Euro vorgesehen.

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