An 100 Ständen gibt es 500 Sorten aus ganz Europa »Beim Käsemarkt sind alle Nieheim«

Nieheim (WB/thö). In Nieheim ist am Freitagnachmittag die zehnte Auflage des Käsemarktes eröffnet worden. Bis Sonntag werden rund 50.000 Besucher erwartet.

Rupert Roggors aus Ebersbach bei Kempten im Allgäu bietet auf dem Käsemarkt Emmentaler Käse an.
Rupert Roggors aus Ebersbach bei Kempten im Allgäu bietet auf dem Käsemarkt Emmentaler Käse an. Foto: Besim Mazhiqi

Anlässlich des runden Geburtstages musste Bürgermeister Rainer Vidal erstmals ein Bierfass zur Eröffnung anstechen. Schon der erste Schlag saß und das Nieheimer »Bürgerbier Gold« floss in die Gläser. Insgesamt neun Hektoliter hat der Kegelclub »Gut Holz« eigens zum Käsemarktgeburtstag gebraut. Das Gold-Bier ist ein helles und wird beim Käsemarkt neben dem bekannten »Nieheimer Bürgerbier dunkel« ausgeschenkt.

Die Schirmherrschaft haben in diesem Jahr Initiatoren des »Offenen Forums

Tourismus« (OFT) inne. Etwa 30 engagierte Nieheimer waren es, die den Käsemarkt ins Leben riefen, erstmals wurde er 1998 ausgerichtet und findet seitdem alle zwei Jahre statt. Die beiden Nieheimer Altbürgermeister Josef Wiechers und Johannes Kröling ließen in ihren Reden die Anfänge noch einmal Revue passieren. Schon zur ersten Auflage kamen 50 000 Besucher. »Es war das erste und sicherlich auch das letzte Mal, dass im Verkehrsfunk die Bitte vermeldet wurde, Nieheim großräumig zu umfahren«, berichtete Wiechers.

Zu Besuch in Nieheim war am Freitag auch die Allgäuer Käsekönigin Celina Gmünder. Die 19-Jährige aus Wolfegg im Landkreis Ravensburg war angetan vom reichhaltigen Angebot auf dem Markt und probierte beim Rundgang mit anderen Prominenten an den Ständen. Natürlich den Nieheimer Käse, aber auch Käse mit so klangvollen Namen wie Abteiknolle oder »Apres Soleil«. Der Käsemarkt mit 100 Ausstellern, darunter 60 Käsereien aus ganz Europa, ist am Samstag von 11 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11.30 bis 18 Uhr.

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