Verkehrserziehung der Polizei Höxter seit 40 Jahren Sie sorgen für sichere Straßen

Höxter (WB). Viele Menschen kennen die Verkehrssicherheitsberater der Polizei von den Besuchen in den Kindergärten oder durch die Radfahrausbildung an den Schulen. Am 25. Januar 1978 wurde bei der Kreispolizeibehörde Höxter erstmalig ein Polizeibeamter hauptamtlich in der damaligen Verkehrserziehung eingesetzt.

Sie sind als Verkehrssicherheitsberater bei der Polizei im Kreis Höxter tätig (von links): Thomas Kruse, Michael Wiemeyer und Wolfgang Steinwachs.
Sie sind als Verkehrssicherheitsberater bei der Polizei im Kreis Höxter tätig (von links): Thomas Kruse, Michael Wiemeyer und Wolfgang Steinwachs. Foto: Polizei

Polizeihauptkommissar a.D Werner Elberg, Verkehrserzieher der ersten Stunde, prägte über Jahre die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei im Kreis Höxter und ist vielen Bürgern noch in Erinnerung.

Drei Berater

Inzwischen sind drei hauptamtliche Verkehrssicherheitsberater bei der Kreispolizeibehörde Höxter eingesetzt: Die Polizeihauptkommissare Michael Wiemeyer, Thomas Kruse und Wolfgang Steinwachs vermitteln mit modernen pädagogischen Konzepten die Inhalte der Verkehrsunfallprävention für die jeweilige Zielgruppe. In Kindergärten, Grundschulen und auch in Ferienfreizeiten geben die Berater Informationen und Tipps für das sichere und vorbildliche Verhalten im Straßenverkehr und unterstützen Kinder, Eltern und Bezugspersonen mit praktischen Übungen in der Verkehrserziehung.

Präventionskonzept »Crash Kurs NRW«

Mit dem Präventionskonzept »Crash Kurs NRW« sprechen die Polizeibeamten in Schulveranstaltungen Jugendliche der 10. Klassen emotional und bewegend an. Sie erleben live die Erfahrungen der Helfer und Beteiligten an schweren Verkehrsunfällen und vermitteln hierbei Botschaften zur Unfallvermeidung. Junge Erwachsene werden durch ein spezielles Unterrichtskonzept »Alkohol, Drogen und Aggressionen im Straßenverkehr« durch die Verkehrssicherheitsberater gezielt auf Gefahren des Straßenverkehrs hingewiesen. Dieses Programm ist auch für Betriebe geeignet, so die Polizei.

Lebensbegleitender Prozess

Da die Verkehrsunfallprävention ein lebensbegleitender Prozess ist, geben die drei Polizisten in Vorträgen, Gesprächen und auch bei Besichtigungen von örtlichen Gefahrenpunkten, Tipps und Hinweise zur sicheren Verkehrsteilnahme für ältere Menschen. Nach Verkehrsunfällen mit schwerverletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmern stehen mit Thomas Kruse und Wolfgang Steinwachs zwei speziell geschulte Verkehrssicherheitsberater den direkt Beteiligten, ihren Angehörigen, den Ersthelfern und auch Augenzeugen als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie informieren und beraten, um die dramatischen Erlebnisse verarbeiten zu können.

Ziel ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen

»Damals wie heute bildet die Verkehrsunfallprävention einen Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit, deren vorrangiges Ziel die Reduzierung von Verkehrsunfällen und die Minimierung ihrer Folgen ist«, erläutert die Polizei.

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