Ehrenamtliche schmücken seit mehr als 30 Jahren die Abteikirche zu Weihnachten Tradition steigert Vorfreude auf das Fest

Marienmünster (WB). Eine wunderbare Tradition halten acht Ehrenamtliche in der Abteikirche Marienmünster aufrecht. Bereits seit mehr als 30 Jahren bauen sie die Krippe auf und schmücken die Kirche mit Weihnachtsbäumen. Es ist ihre ganz persönliche Einstimmung auf das Fest der Liebe.

Von Dennis Pape
Die Krippe in der Abteikirche Marienmünster ist auch in diesem Jahr besonders schön hergerichtet worden.
Die Krippe in der Abteikirche Marienmünster ist auch in diesem Jahr besonders schön hergerichtet worden. Foto: Dennis Pape

Während der Kinderchristmette in der Abtei wird das Christuskind traditionell mit der Verkündigung zur Krippe gebracht: Das ist für viele Marienmünsteraner ein ganz besonderer Moment. Die Vorarbeit haben auch in diesem Jahr Willi Günther, Hubert Rode, Sven und Moritz Höppner, Berthold Neumann, Elisabeth und Manfred Seifert sowie Reiner Günter geleistet – und sich dabei in der Vorweihnachtszeit besonders viel Mühe gegeben. Ohnehin ist das Schmücken der Kirche sowie das Herrichten der Krippe längst viel mehr als eine Pflichtaufgabe für die ehrenamtlich engagierten Gemeindemitglieder.

»Einige von uns sind schon seit mehr als 30 Jahren dabei. Es ist zu einer wunderbaren Tradition geworden und gehört zu Weihnachten für uns einfach dazu«, betont Manfred Seifert. Willi Günther sieht das ähnlich: »Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt untereinander ist großartig. Die Planungen beginnen spätestens zum ersten Advent und am Ende können alles stolz darauf sein, die Kirche zu Weihnachten erneut schön hergerichtet zu haben.«

Mehrere Bäume haben die fleißigen Marienmünsteraner in der Kirche platziert – einige sind bis zu acht Meter hoch und mit sieben Lichterketten geschmückt. Das Untergestell für die Krippe ist ebenso platziert worden, einige Figuren stehen bereits. Der Stall ist übrigens bereits in den 1960er Jahren von Küster Loges angefertigt worden, die Figuren hat noch Pater Hubert, der vielen Gemeindemitgliedern in Erinnerung geblieben ist, angeschafft. Gemeindemitglieder haben unter anderem eine Feuerstelle gebaut.

Nach verrichteter Arbeit freuen sich die Ehrenamtlichen nun auf das Weihnachtsfest. Doch was ist eigentlich das Besondere an der Krippe in der Abtei Marienmünster? Manfred Seifert schildert dazu seine persönlichen Eindrücke: »Wenn die Kirche dunkel ist und lediglich die Lichterketten leuchten, dann kann man sich hervorragend in die Weihnachtsgeschichte hineinversetzen – man wird praktisch ein Teil dieser Geschichte. Hier haben alle die Möglichkeit, inne zu halten, für sich zu sein und die Ruhe zu genießen.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.