Das große Aufräumen nach dem Orkan: Gefahren drohen noch über Wochen Wälder im Kreis Höxter sind weiter gesperrt

Höxter (WB). In den heimischen Wäldern läuft das große Aufräumen nach dem Jahrzehntsturm-Ereignis »Friederike«. Durch die Waldschäden besteht nach wie vor Lebensgefahr beim Betreten der Forsten in den Kreisen Höxter und Paderborn.

Von Michael Robrecht
Bei Ovenhausen im Bramberg ist ein Waldarbeiter bei Baumräumungsarbeiten verunglückt und verletzt worden.
Bei Ovenhausen im Bramberg ist ein Waldarbeiter bei Baumräumungsarbeiten verunglückt und verletzt worden. Foto: Kube/Feuerwehr Höxter

Aus diesem Grund ist das Betreten von Waldflächen »zum Zweck der Erholung gemäß einer ordnungsbehördlichen Verordnung des Regionalforstamtes Hochstift« bis zum 28. Februar untersagt. Waldbesitzer und Forstleute arbeiten zurzeit mit Hochdruck daran, besonders in touristisch interessanten Wäldern durch den Sturm entstandene größere Gefahren fachkundig zu beseitigen.

Auf Antrag der Waldbesitzer können größere, stark frequentierte Waldflächen freigegeben werden. Bisher sind nur diese Waldflächen wieder offen: Waldgelände der Landesgartenschau in Bad Lippspringe, Talwege des Wisentgeheges am Waldinformationszentrum Hammerhof zwischen Hardehausen und Scherfede, Waldwege Bad Driburg-Neuenheerse und Waldwege um Scherfede.

Die Gefahren für Leib und Leben nach dem großen Sturm am 18. Januar werden in den Wäldern noch lange nicht beseitigt sein. Bis ins Frühjahr hinein lauern Gefahren durch abgebrochene Äste in den Kronen oder durch den Sturm angeschobene Bäume, wissen die Förster. Zahlreiche Spaziergänger werden trotz Verbotes in den heimischen Wäldern beobachtet. Im Bramberg bei Ovenhausen ist ein Waldarbeiter

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