Ausschuss empfiehlt Umsetzung – Rückbau im Freibad Hallenbad soll 2020 stehen

Höxter (WB/tig). Lange herrschte Unklarheit, jetzt wird es konkret: Der Bau eines neuen Hallenbades an der Lütmarser Straße soll mit Hilfe des Förderbescheid vom Bund über vier Millionen Euro umgesetzt werden. Das hat der Bäderausschuss jetzt dem Rat der Stadt empfohlen.

Der allgemeine Rückbau im Freibad ist abgeschlossen, Arbeiten am Becken verhindert derzeit das Hochwasser.
Der allgemeine Rückbau im Freibad ist abgeschlossen, Arbeiten am Becken verhindert derzeit das Hochwasser. Foto: Timo Gemmeke

Regelzeit muss eingehalten werden

Insgesamt sollen zehn Millionen Euro in das Projekt fließen, die Bauarbeiten bis spätestens 2020 abgeschlossen sein. »Wenn wir länger brauchen, droht uns die Fördersumme teilweise oder ganz gestrichen zu werden«, erklärte Lothar Stadermann im Bäderausschuss.

Vergabeverfahren bis März

Wie genau das Bad letztlich aussehen wird, ist noch unklar. Ein erster »Maximalentwurf« zeige – laut Hochbauleiter Georg Beverungen – lediglich den möglichen Umfang, damit einhergehend auch den Investitionsrahmen. Konkrete planerische Entwürfe sollen noch bis März mit einem europaweiten Vergabeverfahren an Architektenbüros eingeholt werden. »Ziel ist es, dass die Bauausschreibungen noch im vierten Quartal dieses Jahres rausgehen«, so Stadermann.

Hochwasser behindert Freibad-Umbau

Auch in puncto Freibad wurden neue Verfahrensstände bekannt. Der allgemeine Rückbau sei jetzt abgeschlossen worden, somit könnten Spezialarbeiten wie das Beschneiden der Beckenwände in Angriff genommen werden. »Die Vorarbeiten laufen derzeit in den Fachfirmen, bis das Hochwasser zurückgeht«, sagte Beverungen. Derzeit verhindere der hohe Grundwasserstand bauliche Maßnahmen am Hauptbecken, da die veraltete Konstruktion dem vorherrschenden Druck von unten ohne Gegendruck nicht standhalten könne. Geplant ist weiter eine Fertigstellung bis Sommer 2018.

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