Gelungener Frühschoppen der Werkstätten am Grünenberg Begegnung steht im Mittelpunkt

Ottbergen (WB). Die Wiedersehensfreude beim 34. Frühschoppen der Werkstätten am Grünenberg der Lebenshilfe in Ottbergen ist deutlich zu spüren. Angehörige und Beschäftigte treffen sich hier erneut zum Austausch. Außerdem sind sie gespannt, wofür Spendengelder verwendet wurden.

Von Celine Niemann
Starkes Team (von links): Hans Markus (Geschäftsleitung), Markus Brand-Bram (Sozialer Dienst), Ingeborg-Angela Gockeln (verabschiedete Vorsitzende des Angehörigenbeirats) und Sandra Leßmann (neue Vorsitzende des Angehörigenbeirats).
Starkes Team (von links): Hans Markus (Geschäftsleitung), Markus Brand-Bram (Sozialer Dienst), Ingeborg-Angela Gockeln (verabschiedete Vorsitzende des Angehörigenbeirats) und Sandra Leßmann (neue Vorsitzende des Angehörigenbeirats). Foto: Celine Niemann

1365 Euro Spendengelder

Gebannt schauen die etwa 200 Gäste auf das weiße Laken, welches das neue gemeinnützige Projekt versteckt. Dabei handelt es sich um einen großen Flachbildschirmfernseher. Mit diesem sollen zukünftig gemeinsame Kino-Nachmittage für die Beschäftigten mit geistiger Behinderung ermöglicht werden. Spendengelder und Einnahmen in Höhe von 1365 Euro wurden zur Finanzierung verwendet. »Im vergangenen Jahr haben wir Tische und Bänke gekauft, aber nun haben wir den Erlös aus dem Frühschoppen in einen Fernseher investiert. Dieser soll für arbeitsbegleitende Maßnahmen genutzt werden«, erklärt Geschäftsleiter Hans Markus.

Angehörigenrat organisiert Frühshoppen

Eine Diashow auf dem Fernseher erinnert an das 50-jährige Jubiläum der Lebenshilfe. Die Idee, ein Fernsehgerät anzuschaffen, komme aus dem Sozialen Dienst der Werkstätten und sei mit dem Werkstattrat abgesprochen worden. Anschließend habe der Angehörigenbeirat der Verwendung der Gelder einstimmig zugestimmt. Zusammen kam der Betrag beim Frühschoppen 2017, der wie jedes Jahr vom Angehörigenbeirat organisiert wurde.

360 Menschen in 13 Abteilungen

Auch beim diesjährigen Frühschoppen wurden wieder Spenden gesammelt und Kuchen, Suppen, Getränke und Kunsthandwerkliches angeboten. Armbänder, Holzdekoration, Kissen und vieles mehr stellen die Beschäftigten der Werkstätten am Grünenberg in Handarbeit her. In 13 Abteilungen werde jeder der 360 Menschen mit geistiger Behinderung individuell nach seinen Interessen gefördert und könne in einem Bereich arbeiten, der ihm Freude bereite.

»Menschen in gleicher Lebenssituation kennenlernen«

Neben dem Ziel, Spendengelder einzunehmen, stehe beim Frühschoppen vor allem die Begegnung im Vordergrund. »Die Angehörigen können neue Menschen in der gleichen Lebenssituation kennenlernen und sich über ihre Erfahrungen austauschen«, betont Ingeborg-Angela Gockeln, die den Angehörigenbeirat 34 Jahre lang leitete.

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