Sperrungen nach Orkan »Friederike« aufgehoben – Wildpark Neuhaus bleibt geschlossen Wintersportler können Sollingdörfer wieder anfahren

Höxter/Neuhaus (WB/rob). Der Wildpark Neuhaus/Solling meldet, dass der Park in den kommenden Tagen wegen Sturmschäden geschlossen bleibt.  Wichtig für Wintersportfans: Neuhaus und Silberborn sind nach den Sperrungen wegen des Orkans »Friederike« wieder mit dem Auto erreichbar.

Von Michael Robrecht
Bei Neuhaus im Solling hat Orkan "Friederike" ganze Arbeit geleistet: Was Kyrill nicht geschafft hat, erledigte jetzt der Sturm am Donnerstag.
Bei Neuhaus im Solling hat Orkan "Friederike" ganze Arbeit geleistet: Was Kyrill nicht geschafft hat, erledigte jetzt der Sturm am Donnerstag. Foto: Michael Robrecht

Der Leiter des Wildparks, Robert Willeke, kann noch nicht genau sagen, wann der Park wieder geöffnet sei: »Wir sind zur Zeit damit beschäftigt, die Schäden zu sondieren und dann aufzuarbeiten. Sobald der Wildpark wieder geöffnet ist, geben wir es bekannt. Das Wildpark-Haus, das Solling-Besucherzentrum und das Café-Bistro Rotwild sind aber wie gewohnt geöffnet.«

Weitere Informationen sind im Wildpark-Haus, Telefon 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Telefon 05536/960970 erhältlich.

Die Verbindungsstraßen von Höxter und Holzminden in Richtung Neuhaus und Silberborn sowie in die Freizeitgebiete im Hochsolling wie dem Hochmoor sind seit Samstagmittag wieder befahrbar. Zwei Tage versperrten Bäume wegen des Orkans »Friederike« die Straßen. Diese Information ist für alle Wintersportler und Schneefans wichtig, die sonst an diesem Wochenende große Umwege hätten fahren müssen oder gar in den Solling gekommen wären. Die Parkplätze bei Silberborn sind sowohl am Hochmoor  und am großen Rodelberg in der Nähe der Jugendherberge und Jugendfreizeitheim gut erreichbar.

Im Solling (bis zu 500 Meter hoch) liegen bis zu 20 Zentimeter Schnee; in der Nacht zum Sonntag kommt Neuschnee dazu. Flächendeckend sind massive Sturmschäden durch Orkan »Friederike« zu sehen. Zahlreiche Fichtenbestände wurden Opfer des Sturms. Die große Windwurffläche westlich von Neuhaus ist nach Kyrill und anderen Vorgängerorkanen durch Friederike stark erweitert worden. Die Niedersächsischen Landesforsten befürchten 100.000 Kubikmeter Sturmholz und mehr.

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