Beeindruckendes Konzerterlebnis in der Kilianikirche mit vier herausragenden Musikakteuren Trompetenspiel der Meisterklasse bezaubert

Höxter (WB/hai). Schöner und facettenreicher hätte dieser besinnliche Jahresausklang in der Höxteraner Kilianikirche nicht ausfallen können. Die Vorfreude der zahlreichen Besucher auf ein herausragendes Silvesterkonzert mit Spitzenmusikern und einer ebenso erfolgreichen Sängerin hat sich voll bestätigt.

Sie haben ein anspruchsvolles Konzert gestaltet (von links): Zoltán ­Kovács, Sylvia Koke, Hans Hermann Jansen und Michael Schauka.
Sie haben ein anspruchsvolles Konzert gestaltet (von links): Zoltán ­Kovács, Sylvia Koke, Hans Hermann Jansen und Michael Schauka.

Der Beifall zum Ende der Kirchenmusik fiel fast schon euphorisch aus. Die Akteure hatten diese Anerkennung für ihre mehr als einstündige Reise in die Welt von G. F. Händel, Martin Luther, G. F. Telemann, F. Manfredini, G. Tartini und J. S. Bach aber auch mehr als verdient. Dank der Förderung durch die evangelische Luise-Arntz-Weinbergstiftung konnte Gastgeber und Kreiskantor Florian Schachner die Zuhörer zu einem eintrittsfreien Konzerterlebnis begrüßen.

Zum Ende bedankten sich gerne viele Gäste mit einer Spende am Ausgang für die schönen Momente im Zeichen der Klassik – und die reichten von den solistischen Einlagen der Meistertrompeter Zoltán ­Kovács (Ungarn) und Michael Schauka (Höxter) bis zur einfühlsamen Begleitung an der barocken Orgel durch Profimusiker Hans Hermann Jansen (Marienmünster) und der faszinierenden Stimme der heimischen Sopranistin Sylvia Koke, die unter anderem aus der Händel-Oper »Samson« (1743) voller Leidenschaft vortrug.

Mit einem musikalischen Silvester-Potpourri wurde die Schlussrunde des Abends in der festlich geschmückten Kirche eingeläutet. Mit einem energiereichen wie feinen Spiel an der ­kleinen Piccolotrompete öffnete vor allem Starmusiker Zoltán ­Kovács die Herzen vieler Zuhörer.

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