E-Bikes und E-Autos könnten dort ausgeliehen werden Mobilstation soll am Bahnhof entstehen

Höxter (WB/thö). Am Höxteraner Bahnhof will der Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) eine so genannte Mobilstation errichten. Nach Auskunft der Höxteraner Baudezernentin Claudia Koch läuft derzeit die Suche nach einem konkreten Standort.

Wo heute bereits verschließbare Boxen für Fahrräder vorhanden sind, könnte die Station errichtet werden.
Wo heute bereits verschließbare Boxen für Fahrräder vorhanden sind, könnte die Station errichtet werden. Foto: Marius Thöne

In der Mobilstation soll die Elektromobilität in der Stadt gefördert werden. So sollen Pendler, die beispielsweise den Zug nutzen, ihre teuren E-Bikes in der Station in einer abschließbaren Radgarage unterstellen können. Ebenso sind darin auch Schließfächer mit Ladeanschluss für Akkus und Platz für Gepäck vorgesehen. In der Station sollen auch mehrere Leih-Fahrräder, ebenfalls E-Bikes, zur Verfügung stehen. Claudia Koch bezeichnete das neue Angebot gerade vor dem touristischen Hintergrund als interessant. Immer mehr Besucher würden mit E-Bikes über den Weserradweg nach Höxter kommen.

Neben der Radstation sollen auch zwei Ladeplätze für Elektro-Autos geschaffen werden, die dort über ein Car-Sharing-System ausgeliehen werden können. Möglich werden soll das über eine App. Ähnliche Systeme gibt es bereits in Lippe und in Hessen.

Noch nicht ganz klar ist, wo genau die Mobilitätsstation entstehen soll. Ein Standortvorschlag ist ein bereits vorhandener Fahrradabstellplatz hinter der Mauer gegenüber das Bahnhofes. Verworfen worden ist nach Kochs Angaben bereits ein Standort direkt vor dem Bahnhof.

Die Mobilitätsstation in Höxter ist eine von insgesamt 29, die hochstiftweit entstehen sollen. Eine ist bereits in Altenbeken in Betrieb. Ebenso wie in Höxter, soll im kommenden Jahr eine weitere in Brakel in Betrieb gehen. Darüber hinaus sind Stationen in Warburg (2), Borgentreich, Peckelsheim, Willebadessen, Bad Driburg, Nieheim, Sandebeck, Steinheim, Vörden, Ottbergen und Beverungen geplant. Das gesamte Netz soll in etwa fünf bis sechs Jahren stehen.

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