Weserberglandklinik Höxter: 25-Millionen-Neubau-Projekt führt jetzt ein Nachfolger weiter Geschäftsführer Fischer verlässt WBK

Höxter (WB). WBK-Chef Andreas Fischer verlässt Höxter. Der Geschäftsführer der Asklepios-Weserberglandklinik gibt die Leitung in Höxter überraschend in diesem Frühjahr ab und wechselt an die Asklepios-Klinik in Lindau am Bodensee.

Von Michael Robrecht
Bauherrn: (von links) Kai Hankeln (Asklepios-Konzernchef) mit dem bisherigen WBK-Geschäftsführer Andreas Fischer und Architekt Andree Stüve.
Bauherrn: (von links) Kai Hankeln (Asklepios-Konzernchef) mit dem bisherigen WBK-Geschäftsführer Andreas Fischer und Architekt Andree Stüve.

Er wechsele innerhalb des Konzerns, weil sich die Chance geboten habe, beruflich in seine Heimat zurückzukehren, meinte der Bayer gegenüber dem WESTFALEN-BLATT. In der WBK war Fischer erst seit Sommer 2015 als Geschäftsführer tätig, nachdem Vorgänger Marcus Plaschke nach drei Monaten im Amt kurzfristig abgelöst worden war.

»Ich hätte sicher gerne den Neubau der Klinik bis zum Ende weiter begleitet, aber ich freue mich auch auf Lindau«, erklärte der 42-Jährige, der in den vergangenen Monaten maßgeblich an der Neubauplanung der WBK Höxter (25 Millionen Investition für 180-Betten-Klinik) mitgearbeitet hatte. Fischer kündigte eine geregelte Nachfolge und eine Mitarbeiterversammlung an. Namen für die Nachfolge gibt es noch nicht.

Andreas Fischer berichtete ferner, dass zurzeit das Baufeld für den WBK-Neubau mit seinen drei Flügeln hergestellt werde. Altbaugebäudeteile am Parkplatzrand seien bereits abgerissen, der Hang gerodet. Die neue Klinik werde am Hang auf Stelzen stehen, auch müsse etwas Felsen abgetragen werden, um das Gelände am jetzigen Parkplatz gerade zu bekommen. Topografisch sei der Neubau eine Herausforderung, auch weil die Altbauten für den weiterlaufenden Betrieb in der Bauphase stehen bleiben sollten.

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