Wetterdienste sagen für Kreis Höxter ergiebige Schneefälle voraus Glätteunfälle: Schulbusse erreichen Haltestellen nicht

Kreis Höxter (WB/rob/dp). Glatteis und überfrierende Nässe haben am Donnerstagmorgen in den Höhenlagen im Kreis Höxtzer zu Verkehrsbehinderungen geführt. Die Polizei hat bisher drei Unfälle gezählt.

Eisglätte, überfrierende Nässe durch Regen und Graupelschauer: Stellenweise ist es heute Morgen im Kreis Höxter sehr glatt.
Eisglätte, überfrierende Nässe durch Regen und Graupelschauer: Stellenweise ist es heute Morgen im Kreis Höxter sehr glatt. Foto: dpa

Bei Borgentreich und bei Schmechten war es so glatt, dass dort Autos in Straßengräben fuhren. Verletzt wurde dabei niemand, es gab Blechschäden. Die Polizei hat extreme Straßenglätte aber nur stellenweise und nicht überall im Kreis beobachtet, so Polizeipressesprecher Andreas Hellwig. Die Streudienste sind weiter unterwegs.

Einige Schulbusse konnten wegen glatter Straße die Haltestellen nicht anfahren. Betroffen waren überwiegend das südliche und westliche Kreisgebiet. Vor allem in der Region Peckelsheim, Hampenhausen und Fronhausen mussten Busse bis zu zwei Stunden auf die Streuwagen warten, war aus heimischen Busunternehmen zu hören. Die Weser-Egge-Bus GmbH habe im Nordkreis lediglich punktuelle Verspätungen im Minutenbereich festgestellt. Nur in Bosseborn habe es massivere Probleme gegeben. Dies bestätigten Bernhard Risse (Höxter) und Dieter Pollmann (Nieheim) dem WESTFALEN-BLATT.

Eltern konnten laut Kreischulamt selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder bei Eis und Schnee in die Schulen schicken.

Für die Nacht zu Freitag und den ganzen Freitag sind für den Kreis Höxter ergiebige Schneefälle bis in tiefere Lagen angekündigt. Die Wetterdienste warnen vor glatten Straßen und Schneeverwehungen wegen Sturms.

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Schulbus im Schnee

Stimmt die Eltern bestimmen selbst ob die Kinder bei dem Wetter zur Schule gehen oder Fahren. Aber der Fahrer bestimmt selbst ob er noch bei dem Extrem Wetter fährt oder stehen bleibt. Das hatt er selbst eigenverantwortlich einzuhalten. Das bestimmt der Fahrer selbst,nicht das Schulamt auch nicht die Eltern und nicht Napoléon aus Nieheim.Die Sicherheit geht vor allem.

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