Polizei verstärkt Bewachung des Weihnachtsmarktes in Höxter - Gedenkminute am Heiligabend Mit Weste und Maschinenpistole

Höxter (WB/rob). Nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche mit zwölf Toten und 48 Verletzten ist die Polizeipräsenz auf den Märkten landesweit erst verstärkt und dann zum Wochenende abermals erhöht worden. So auch in Höxter.

Die Weihnachtsmärkte werden – wie hier am Freitag in Höxter – jetzt von mit Maschinenpistolen bewaffneten Polizisten bewacht.
Die Weihnachtsmärkte werden – wie hier am Freitag in Höxter – jetzt von mit Maschinenpistolen bewaffneten Polizisten bewacht. Foto: Michael Robrecht

Alle Polizeibehörden des Landes NRW hätten die Anweisung bekommen, die Sicherheitskonzepte für die Weihnachtsmärkte anzupassen, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums. In Höxter bedeutet dies, dass die vier Polizisten in der Marktstraße nun nicht mehr nur mit Pistolen bewaffnet, sondern mit Maschinenpistolen und schusssicheren Westen ausgerüstet auf Patrouille gehen. Überall in NRW sind auf den Weihnachtsmärkten Polizisten immer nur zu zweit unterwegs. In Höxter war sogar ein Polizeihund im Einsatz. Viele Bürger reagieren mit großem Verständnis für die Präsenz der Polizei.

Am Freitagabend endete der Weihnachtsmarkt vorzeitig, auf Party-Musik wurde verzichtet. Die Polizei bewacht den Markt in Höxter noch bis Heiligabend 13 Uhr. Beim Weihnachtssingen am 24. Dezember ab 11.30 Uhr gibt es eine Schweigeminute für die Terroropfer auf dem Marktplatz, wo 500 Besucher zum Singen erwartet werden..

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