50-jähriges Jubiläum in Brenkhausen mit Festkonzert vor dem Kloster Blaskapelle feiert mit Freunden

Brenkhausen (bec). Musikalisch in Erinnerung schwelgen: Der Einladung der Blaskapelle Brenkhausen sind jetzt zahlreiche Besucher gefolgt, um das Jubiläumskonzert anlässlich des 50-jährigen Bestehens zu feiern.

Die Blaskapelle Brenkhausen blickt auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte zurück.
Die Blaskapelle Brenkhausen blickt auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte zurück. Foto: Anna Beckmann

Bereits ein halbes Jahrhundert besteht die Blaskapelle Brenkhausen. Das wurde mit einem großem Open Air-Konzert vor dem Kloster in Brenkhausen gefeiert. Wegen des Andrangs musste das Konzert eine Viertelstunde später beginnen, da noch Stühle dazu gestellt werden mussten. Der erste Vorsitzende Detlef Müller eröffnete das Jubiläumskonzert. »Ich bedanke mich bei der Gemeinde Brenkhausen, dass wir den Klosterhof für unser Konzert verwenden durften und auch Bischof Damian, der uns mit offenen Armen empfangen hat«, so Müller. Für die Bewirtschaftung sorgte Festwirt Meilenbrock. Das gesamte Gelände rund um das Kloster wurde mit zahlreichen Fackeln, Kerzen und Lichtern geschmückt, so dass bei Einbruch der Dunkelheit ein bezauberndes Bild geboten wurde. Auch der Pastor der Gemeinde, Pastor Spittmann, hielt als Präses der Blaskapelle eine kurze Rede. »Die Blaskapelle ist für die Kirche eine große Unterstützung. Die musikalische Umrahmung bei Prozessionen, Gottesdiensten und der Christmette ist immer wieder schön anzuhören«, so Spittmann. Dann startete das Konzert unter der Leitung des Dirigenten Johannes Moritz, der als Moderator durch das Programm leitete. Als erstes stand das Lied »Gruß ans Liebchen« auf dem Programm.

Schon vor 50 Jahren war es eines der ersten Lieder, das die Blaskapelle spielte. Den Höhepunkt des ersten Teils stellte dann das Lied »Mount Everest« dar. Es folgten »Die Regimentskinder«, wobei zahlreiche Besucher mit einstimmten. Nach vier weiteren Liedern ging es dann in die Pause. Der zweite Teil des Konzerts startete mit »Ein halbes Jahrhundert«, »Moment for Morricone« war der musikalische Höhepunkt des zweiten Teils des Konzerts. Insgesamt wurden 13 Lieder gespielt und Zugaben durften nicht fehlen. Das Konzert klang in einem gemütlichen Beisammensein aus.

»Das Wetter hat super mitgespielt und auch die Musikauswahl war sehr mitreißend«, findet die Besucherin Michaela Höppner.Die Blaskapelle Brenkhausen blickt auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte zurück. Von den Gründungsmitgliedern sind noch Willi Groppe und Hans-Werner Stodden als aktive Musiker in der Blaskapelle tätig.

Die Blaskapelle ist ein kulturelles Standbein in der Region. Neben den Schützenfesten nimmt sie an diversen anderen Veranstaltungen teil. Jahr für Jahr ist auch die Christmette ein Highlight, das regional bekannt ist, bei der die Blaskapelle Brenkhausen musikalisch mitwirkt. Auch über die Kreisgrenzen hinaus war sie musikalisch aktiv. Wie zum Beispiel 1988 in Dänemark, wo ein Platzkonzert gespielt wurde oder 1994 in Polen. Werner Müller kann sich noch an die Messe in Polen erinnern: »Das Hochamt war damals mit 2000 Besuchern rappelvoll. Nach der Messe hat der Priester uns gebeten, einen deutschen Marsch zu spielen.«

»Wir legen einen großen Wert auf die Jugendarbeit. Die Kinder und Jugendlichen werden an den gängigen Instrumenten von eigenen Ausbildern ausgebildet«, berichtet der zweite Vorsitzende Marc Gonnermann. »Die Jugendarbeit haben wir uns auf die Fahne geschrieben«, so Gonnermann. Dabei üben die Kinder und Jugendlichen vorerst in einem Jugendorchester, bis sie dann zum Stammorchester dazu stoßen. Der Verein erfasst aktuell um die 300 Mitglieder, von denen 200 passiv und 100 aktiv sind. Vom 27. bis 28. August findet das Jubiläumsfest der Blaskapelle Brenkhausen statt, zu dem der Verein jetzt schon alle Bürger einlädt.

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