Sommerferien 2016: So weite Umleitungen und so viel Straßenbau musste die Kreisstadt selten gleichzeitig bewältigen Großbaustelle Höxter

Höxter (WB). Ferienzeit – das heißt nicht nur Sommer, Sonne, Strand, sondern auch Bauarbeiten, Baggern, Baulärm. Höxter ist Großbaustelle. Wichtige Straßensanierungen wie auf der B 83 bei Stahle werden bewusst in die Urlaubszeit gelegt. Viele Autofahrer sind durch Umleitungen genervt.

Von Michael Robrecht
Baustelle B 83 bei Stahle: Hier wird noch drei Wochen gearbeitet. Drei Kilometer Straße werden asphaltiert.
Baustelle B 83 bei Stahle: Hier wird noch drei Wochen gearbeitet. Drei Kilometer Straße werden asphaltiert. Foto: Michael Robrecht

Die Vollsperrung zwischen Stahle und Heinsen bedeutet für viele Weserberglandurlauber und besonders für Pendler Richtung Hameln und aus den Weserorten Polle und Umland nach Holzminden bis zu 30 Kilometer Umwege. Bis Ende Juli wird auf drei Kilometern der Fahrbahnbelag erneuert. Auf der Baustelle ist zu hören, dass immer wieder »Schwarzfahrer« frech die Straße passieren, um die weiten Umleitungen über Höxter, Fürstenau, Rischenau bis Polle und auf der anderen Weserseite über Bodenwerders Brücke (die zurzeit auch saniert wird), Eschershausen und die Dörfer bis Holzminden zu umgehen.

Seit Beginn der Bauarbeiten auf der B 83 Stahle-Heinsen gibt es an der Fähre keine normalen Tage mehr. Morgens ab 5.15 Uhr staut sich der Autoverkehr auf beiden Weserseiten. Pendler wollen die langen Fahrwege zu den Brücken Holzminden oder Lüchtringen oder Bodenwerder umgehen.

Fährmann Friedrich-Wilhelm Winter lässt bis zu acht Autos auf die Fähre, die 42 Tonnen bewegen kann. Auch Biker und Radtouristen nutzen die Weserquerung. Wohnmobile und Touristen-Autos stehen in den Schlangen – für viele ist eine Fährfahrt ein besonderes Erlebnis.

Lesen Sie mehr am Dienstag, 12. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Höxter.

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