Kampagne für Frei- und Hallenbad im Höxteraner Brückfeld startet mit Bürgerbegehren Bündnis will Sanierung erzwingen

(WB). Mit einem Bürgerbegehren will das neu gegründete Aktionsbündnis »Zwei Bäder für Höxter – ein Standort« Rat und Verwaltung zwingen, das Freibad zu sanieren. Zudem soll im Brückfeld auch das geplante neue Hallenbad errichtet werden.

Von Michael Robrecht
Hier im Höxteraner Brückfeld-Freibad wollen wir bald wieder schwimmen: (von links) Siegfried König, Ludger Roters, Hermann Dücker, Hans-Georg Heiseke, Berno Schlanstedt und Hermann Loges.
Hier im Höxteraner Brückfeld-Freibad wollen wir bald wieder schwimmen: (von links) Siegfried König, Ludger Roters, Hermann Dücker, Hans-Georg Heiseke, Berno Schlanstedt und Hermann Loges. Foto: Michael Robrecht

Die Ratsfraktionen UWG, Grüne und BfH sowie der Förderverein Bäder stecken hinter dem Bündnis, das sich gegen die »Große Koalition« aus CDU und SPD richtet, die kürzlich ein Ganzjahresbad an der Lütmarserstraße und ein Bürgerbad im Freibad beschlossen hatte.

Am Montag wird das Bürgerbegehren im Stadthaus eingereicht. Das Begehren muss schriftlich abgegeben werden und die zur Entscheidung zu bringende Frage sowie eine Begründung enthalten. Die Bürger werden gefragt: »Sind Sie für die Sanierung des Freibades im Brückfeld (Technik und Becken) mit anschließender Ergänzung durch ein Hallenbad auf diesem Gelände und gegen den Bau eines Hallenbades an der Lütmarser Straße?«.

Die Verwaltung muss bei der Einleitung eines Bürgerbegehrens behilflich sein. Sie teilt den Vertretungsberechtigten schriftlich eine Einschätzung der mit der Durchführung der Maßnahme verbundenen Kosten mit. Diese Kostenschätzung ist bei der Sammlung der Unterschriften immer anzugeben. Die Initiatoren hoffen, dass trotz Ferienzeit eine schnelle Antwort aus dem Stadthaus kommt. Erst dann – wohl Mitte August – dürfen die Unterschriftenlisten überall, wie schon 2009 beim ersten Bäderbürgerbegehren, in der Stadt Höxter ausgelegt werden. 2100 Unterschriften sind für den Erfolg des Bürgerbegehrens nötig.

Lesen Sie mehr am Samstag, 9. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Höxter.

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