»Tafel« versorgt mehr als 2300 Menschen – Umzug fast erledigt Höxter-Tisch wird jetzt in der Nicolaistraße gedeckt

Höxter (WB). Der Höxter-Tisch ist in die Nicolaistraße umgezogen. Die Räume und das Lager im Haus Nr. 14 sind größer als in der Papenstraße.

Von Michael Robrecht
Der Höxter-Tisch ist in die Nicolaistraße 14 umgezogen. Die Räume und das Lager sind größer als in der Papenstraße.
Der Höxter-Tisch ist in die Nicolaistraße 14 umgezogen. Die Räume und das Lager sind größer als in der Papenstraße. Foto: Michael Robrecht

2300 Menschen stehen in der Versorgungsliste von Roland Orgorzelski und der Tafel. Und es werden immer mehr. Besonders viele Flüchtlinge kommen zum Höxter-Tisch, um sich mit Lebensmitteln einzudecken. Roland Orgorzelski, der zwölf und mehr Stunden für die Tafel unterwegs ist, um Sachspenden zu besorgen, sagte, dass der Umzug in einigen Tagen abgeschlossen sei. Schon gestern war die neue Tafel (im früheren Ladenlokal mit der großen Eisenbahn) für die Gäste geöffnet.

Der Tisch hat neue Öffnungszeiten: Montag: 16 bis 18 Uhr, Dienstag 9.30 Uhr bis 14 Uhr, Mittwoch nach Vereinbarung, Donnerstag 15 bis 17.30 Uhr, Freitag 14.30 bis 17 Uhr. Kontakt: Roland Ogorzelski unter ogorzelski@teleos-web.de sowie bei Facebook: www.facebook.com/hx.tisch .

»Unsere Arbeit ist nur durch den Einsatz vieler Menschen möglich. Gemeinsam haben wir ein Ziel: Bedürftige Menschen aus Höxter mit Lebensmitteln, Sachspenden und viel Mut zu unterstützen«, sagen Orgorzelski und Team. Gesucht werden noch Helfer und Fahrer.

Blick in die neue Tafel in Höxter Nicolaistraße 14. Foto: Robrecht

Die Flüchtlingszuweisungen machen sich bei der Tafel durch mehr Besucher bemerkbar. Laut Orgorzelski stößt die Initiative aber an Grenzen, was die Kapazitäten angeht. Wenn das Einkommen nicht mehr für das tägliche Brot reicht, dann beginnt die Arbeit des Höxter-Tisches. Seit Juli 2007 ist der Tisch ein eingetragener Verein, der sich für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen einsetzt. Dies betrifft besonders die allein erziehenden Mütter und Väter, Familien, aber auch viele Senioren und besonders Witwen. Nahrungsmittelspenden erhält die Tafel von Supermärkten, Lebensmittelhändlern, Bäckereien, Hotels und Restaurants aus Höxter und Umgebung. Diese Spenden werden täglich abgeholt und eingelagert.

Viele Höxteraner Bürger unterstützen das Team mit Spielzeug, Kleidung und vielen Sachspenden. In der neuen Unterkunft gibt es auch eine Kleiderkammer im ersten Obergeschoss des Gebäudes.

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