30 Stände sollen Kunden anlocken Wochenmarkt wird umgestaltet

Höxter (WB/itz). Der Wochenmarkt  in Höxter wird im Januar 2016 umgestaltet. Das hat Inge Ortjohann von der Stadt Höxter dem Ortsausschuss  Stadtkern mitgeteilt. Knapp 30 Stände werden künftig auf dem Marktplatz und von dort aus an der Dechanei vorbei in Richtung Mode- und Sporthaus Klingemann aufgestellt. »Das Konzept ist mit den Marktbeschickern abgestimmt«, sagte sie.

An diesem Samstag hat die Baufirma die letzten Pflasterarbeiten auf dem Marktplatz in Höxter vorgenommen. Zum ersten Advent soll alles fertig sein. Auch das umgebaute Hertiehaus ist dann wieder geöffnet. Hier verlegen Bauarbeiter die neuen hellen Pflastersteine.
An diesem Samstag hat die Baufirma die letzten Pflasterarbeiten auf dem Marktplatz in Höxter vorgenommen. Zum ersten Advent soll alles fertig sein. Auch das umgebaute Hertiehaus ist dann wieder geöffnet. Hier verlegen Bauarbeiter die neuen hellen Pflastersteine. Foto: Michael Robrecht

Zum ersten Mal wird der Markt am 8. oder 13. Januar in der neuen Form zu sehen sein. Neu dabei sei dann ein Fischstand. Ortjohann berichtete, dass sich weitere Händler im Januar bewerben könnten. »Wir haben ständig Anfragen, unter anderem aus dem Bereich Feinkost und Gemüse.«

Heiner Brockhagen von der Bauverwaltung kündigte an, dass die Stadt den Marktplatz am 23. November abnehmen werde. Es könne  sein, dass anschließend noch Nachbesserungen erfolgen müssten. Ungehindert davon soll aber am gleichen Tag  der Aufbau des Weihnachtsmarktes beginnen. »Die Werbegemeinschaft hat sich für dieses und die nächsten Jahre viel vorgenommen«, berichtete er.

Sorge bereitet vielen Bürgern das neue helle Pflaster. Viele haben schon in den ersten Wochen Schmutzränder, Kaugummis  und Flecken entdeckt. »Wie soll das gereinigt werden?«, fragte Ratsherr Dr. Lutz van Herck im Ausschuss. »Mit dem Besen fegen – mehr ist nicht nötig«, berief sich Brockhagen auf die Angaben des Herstellers. Zertretenes Gemüse sei kein Problem, stattdessen koffeinhaltige Getränke.  Eine Säuberung mit Hochdruckreiniger sei nicht zu empfehlen, sagte Heiner Brockhagen. Dadurch würde die Oberfläche der Steine angegriffen.

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