Evangelischer Kirchenkreis Paderborn feiert in Kilianikirche Höxter 175-jähriges Jubiläum Christen sind Hoffnungsträger

Höxter (WB). Ein Festgottesdienst mit Abendmahl hat am Mittwoch in der ­Kilianikirche in Höxter ereignisreiche neun Monate abgeschlossen. Der Evangelische Kirchenkreis Paderborn hat sein 175-jähriges Jubiläum seit Beginn des Jahres mit bunten und vielfältigen Veranstaltungen gefeiert.

Von Jürgen Drüke
Freude bei den Mitgliedern des Kreissynodalvorstands und den Ehrengästen (von links): Helga Weber-Kruck (Steinheim), Katrin Appel (Höxter), Pfarrer Reinhard Schreiner von der Evangelischen Weser-Nethe-Kirchengemeinde, Präses Annette Kurschus, Jürgen Engelmann (Büren), Superintendentin Anke Schröder vom Evangelischen Kirchenkreis Paderborn sowie Dr. Wilfried Hauenschild (Bad Driburg).
Freude bei den Mitgliedern des Kreissynodalvorstands und den Ehrengästen (von links): Helga Weber-Kruck (Steinheim), Katrin Appel (Höxter), Pfarrer Reinhard Schreiner von der Evangelischen Weser-Nethe-Kirchengemeinde, Präses Annette Kurschus, Jürgen Engelmann (Büren), Superintendentin Anke Schröder vom Evangelischen Kirchenkreis Paderborn sowie Dr. Wilfried Hauenschild (Bad Driburg). Foto: Jürgen Drüke

Was am 21. Januar in Paderborn mit einem Neujahrsempfang begonnen hatte, endete nun mit dem Festgottesdienst und Festakt in Höxter. »Ein herzliches Willkommen« richtete Superintendentin Anke Schröder an die zahlreichen Gäste und an Annette Kurschus aus Bielefeld, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.

»Am 21. Oktober 1840 fand in der Kilianikirche in Höxter die Gründungssynode des Kirchenkreises Paderborn statt«, erinnerte Schröder zu Beginn des Gottesdienstes vor den über 300 Gästen an die Anfänge. Die Mitglieder der Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter und Pfarrer Reinhard Schreiner waren besonders stolz darüber, dass vor 175 Jahren alles in der Kreisstadt begonnen und sich so gut entwickelt hat.

»175 Jahre – Evangelische Vielfalt« – das Motto ist gestern in Höxter mit Leben und Stärke gefüllt worden. »Es ist eine Freude, den Tatendrang und Kreativität zu erleben, die dieser Kirchenkreis hervorbringt«, hob Präses Annette Kurschus hervor.

Als der Chor aus dem Partner-Kirchenkreis Kusini B aus Tansania seinen ersten Auftritt während des Gottesdienstes hatte, klatschten die Gottesdienst-Teilnehmer im Takt der Musik. Die jungen Frauen und Männer aus Afrika hatten eigens für den Festgottesdienst ein Lied komponiert und erhielten nach ihrem Vortrag großen Applaus.

Die Kilianikirche war erfüllt von Lebensfreude und einem beeindruckenden Gemeinschaftsgefühl. »Wir sind so dankbar, dass wir eine Partnerschaft mit Euch haben dürfen. Wir haben bereits so viel von Euch gelernt«, kamen die Grußworte von Superintendent Phenias Lwakatare aus Tansania vom Herzen. Es sei bewundernswert, wie evangelische und katholische Christen hier gemeinsam feiern würden. »Das ist bei uns leider so nicht möglich«, sagte Lwakatare später beim Festakt in der Marienkirche. Dechant Benedikt Fischer aus Paderborn übermittelte die Glückwünsche der katholischen Kirchengemeinden und von Erzbischof Hans-Josef Becker.

Wer sind wir? Was sind wir? Und wie sind wir? Dies drei Fragen stellte Präses Annette Kurschus in Anlehnung an die Bergpredigt von Jesus. »Ihr sei das Salz. Ihr seid das Licht. Ihr seid die Stadt auf dem Berge.« Das hatte Jesus damals zu seinen Zuhörern gesagt. »Kirche ist Salz, Licht und die Stadt auf dem Berge.« Bilder würden anlässlich eines Geburtstags gemacht. Salz, Licht und die Stadt auf dem Berg seien positive Bilder und voller Kraft.

Der Festgottesdienst wurde mit einem Liedvortrag der Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Weser-Nethe beendet.

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