Laurentius in Bruchhausen: Kirmes, Musik, Prozession Eines der ältesten Feste im Hochstift

Höxter (WB). Zum 573. Mal haben die Bruchhausener das St.-Laurentiusfest gefeiert. Zu Ehren des Ortsheiligen gab es vier Tage Veranstaltungen:  Konzerte, Kirmes, Flohmarkt, Kinderprogramm, gemütliche Bierabende und beim kirchlichen Teil die große Prozession.

Von Michael Robrecht
An das Hochamt mit Pastor Dr. Hans-Bernd Krismanek schloss sich die Prozession an. An der ökumenischen Station  empfing der evangelische Pfarrer Gunnar Wirth die Gläubigen.
An das Hochamt mit Pastor Dr. Hans-Bernd Krismanek schloss sich die Prozession an. An der ökumenischen Station empfing der evangelische Pfarrer Gunnar Wirth die Gläubigen. Foto: Michael Robrecht

 Mit dem Fassanstich durch Vize-Bürgermeister Hans-Josef Held startete das Fest offiziell. Er erinnerte daran, dass das Laurentiusfest neben Libori und dem Annentag zu den traditionsreichsten Patronatsfesten im Hochstift gehört. Zuvor gab es am Freitag bereits »Rock am Teich«.

Dass ein solches Fest jedes Jahr erneut auf die Beine gestellt werden kann, zeigt aus Sicht vieler Bürger, dass die Ortsgemeinschaft noch intakt ist. Dicht umlagert waren am Samstag die Bühnen und Getränkestände, wo bis tief in die Nacht geplaudert und gefeiert wurde. Eine DJ-Party am »Quellenhof«-Stand, die Felsenkeller-Revival-Outdoor-Party, Livemusik am »Grünen Eck«, »Dans op de Deel«-Tanzmusik mit Rouven Tewes und die Kirmes lockten hunderte Besucher nach Bruchhausen.  Flohmarkt, Kinderbelustigung, Frühschoppen, Ponyreiten, Zauberer Wernando Puschino und Musik  von Fanfarenzug Brakel und  Spielmannszug Ottbergen zogen  Gäste an. Der Sonntag begann traditionell mit den kirchlichen Feierlichkeiten.

An das Hochamt mit Pastor Dr. Hans-Bernd Krismanek schloss sich die Prozession an. An der ökumenischen Station gegenüber  der evangelischen Kirche empfing der evangelische Pfarrer Gunnar Wirth die Gläubigen. Diese Begegnung zeige, so Wirth, »dass wir über Grenzen hinweg zusammen gehören«. Man müsse gemeinsam etwas für das Dorf tun, nahm er Bezug zur Sorge, dass Häuser leer stehen und die Bevölkerungszahl schrumpft. Heute startet der Tag mit einem Frühschoppen ab 11 Uhr. Ab 14 Uhr öffnet die Kirmes.

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