Erdverkabelung zwingt zu neuer Trassenplanung Südlink mit neuer Planung

Detmold/Höxter (WB/bex). Nach der von der Bundesregierung beschlossenen Priorisierung einer Erdverkabelung beim Bau der Stromtrasse Südlink will Investor Tennet schnellstmöglich mit der Neuplanung beginnen.

Nach der Priorisierung der Erdverkabelung für die Südlink-Stromtrasse, muss Netzbetreiber Tennet neu planen.
Nach der Priorisierung der Erdverkabelung für die Südlink-Stromtrasse, muss Netzbetreiber Tennet neu planen. Foto: Harald Iding

»Für Südlink bedeutet der Erdkabel-Vorrang, dass die Planung möglicher Trassenkorridore neu aufgesetzt werden muss«, teilt das Unternehmen mit. Um den Verzug möglichst gering zu halten, »setzen wir darauf, dass Politik und Genehmigungsbehörde die richtigen Rahmenbedingungen für die Planungen schaffen und umsetzbare Prämissen für die Korridorfindung rasch definieren«. Der Einsatz von Erdkabeln bei Gleichstromverbindungen wie Südlink sei positiv zu bewerten.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Kai Abruszat (Porta Westfalica) will nun von der Landesregierung wissen, ob durch den Vorrang der Erdverkabelung ein vollständiger Neustart bei den Stromtrassenplanungen auch für OWL erforderlich sei und ob die Region für eine  unterirdische Verkabelung überhaupt geeignet sei.

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