Realschule soll gerettet werden Eltern starten Bürgerbegehren

Höxter (WB). Die Elternvertretung der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule in Höxter hat ihr Bürgerbegehren für ein faires, unbeeinflusstes Anmeldeverfahren für die nächsten zwei Jahre am Dienstag an den Start gebracht. Das teilten die Eltern gestern Abend mit.

Von Michael Robrecht
Die Realschule Höxter besteht seit den 1960er Jahren, hier der Schulhof.
Die Realschule Höxter besteht seit den 1960er Jahren, hier der Schulhof. Foto: Michael Robrecht

Der Antrag wurde von der Stadtverwaltung und einem Anwalt geprüft und die Kostenschätzung eingetragen. »Jetzt hoffen wir auf viele Unterschriften durch die Bürger«, sagte Vorsitzende Elternpflegschaftsvorsitzende Anegla Dangela.

Viele Höxteraner Geschäfte unterstützen die Eltern: Sie haben gestattet, die Unterschriftenlisten dort auszulegen. Unterschreiben kann man bei Klingemann, Engbers, Holstein Brillen, Sparkasse, Volksbank, Bäckerei Engel, Café Pammel, Bäckerei Westbomke, Bücher Brandt, Lotto Ritter, Mokka, Pizzeria La Casa, Lounge of Style und weiteren geschäften. Auch in den Ortschaften liegen die Listen, meist beim örtlichen Bäcker und Fleischer aus.

Die Eltern beantragen, dass den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Höxter folgende Fragestellung zum Bürgerentscheid gestellt wird: »Ich unterstütze mit meiner Unterschrift die Initiative, die einen Bürgerentscheid mit folgender Fragestellung herbeiführen will: Soll für die Realschule neben dem Gymnasium und der Sekundarschule für die Schuljahre 2016/2017 und 2017/2018 zeitgleiche, faire und unbeeinflusste Anmeldeverfahren geführt werden und die Realschule bei einer ausreichenden Zahl von Anmeldungen auch fortgeführt werden, und somit ein anderes lautender Ratsbeschluss zu einer auslaufenden Auflösung der Realschule bis einschließlich des Schuljahres 2017/2018 nicht befasst werden.«

Mehr als 2000 Unterschriften sind in Höxter für ein erfolgreiches Bürgerbegehren nötig, dann folgt ein Bürgerentscheid.

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