Leichenspürhunde haben auch nach Stunden nichts gefunden Trotz neuer Suchaktion keine Spur von vermisstem Lüchtringer

Höxter-Lüchtringen (WB). Die Polizei hat an diesem Dienstag noch einmal nach dem vermissten Lüchtringer gesucht. Mit Polizeihunden durchkämmte sie erfolglos ein Waldgebiet. Die Fahndung wurde nach zwei Stunden beendet, ohne den 72-Jährigen gefunden zu haben.

Von Dennis Pape
Die Polizei hat am Dienstag mit zwei Leichenspürhunden den Waldbereich nordöstlich des Otterbachs durchkämmt. Vom vermissten 72-Jährigen Lüchtringer fehlt jedoch jede Spur.
Die Polizei hat am Dienstag mit zwei Leichenspürhunden den Waldbereich nordöstlich des Otterbachs durchkämmt. Vom vermissten 72-Jährigen Lüchtringer fehlt jedoch jede Spur. Foto: WB

Seit dem 18. Januar wird der Senior Lothar M. aus Lüchtringen vermisst (wir berichteten). Er hatte sich an dem Sonntagmorgen – lediglich mit Schlafanzug und Pantoffeln bekleidet – aus dem Haus entfernt. Polizei und Feuerwehr suchten umfangreich nach dem 72-Jährigen, bei der Fahndung kamen ein Hubschrauber, Boote und ein Suchhund zum Einsatz. Zudem durchkämmten die Einsatzkräfte auch nahe gelegene Waldgebiete.

Gestern sondierten Hundeführer aus Schloß Holte-Stukenbrock erneut ein Waldgebiet nahe des Lüchtringer Sportplatzes, der nach Angeben der Polizei 250 Meter Luftlinie vom Wohnsitz des Seniors entfernt ist: »Am Sportplatz hatte ein so genannter ›Mantrailer‹ – ein Suchhund, der lebende Menschen aufspüren kann – am Tag des Verschwindens eine mögliche Fährte des Vermissten angezeigt«, sagte der zuständige Sachbearbeiter Horst Kersting im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT vor Ort. Um kurz nach 13 Uhr brach die Polizei die Suche ergebnislos ab.

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