Obergrenze von zwei Millionen Euro Baukosten wird bei allen Varianten übertroffen Freibad-Sanierung noch teurer

Höxter (WB). Kann im Sommer 2015 im Brückfeld geschwommen werden? Und: Wird das Freibad noch wie beschlossen saniert? Trotz eines Sachstandsberichts, den die Verwaltung gestern Abend im Ausschuss für Bildung und Sport vorgelegt hat, gibt es zu diesen Fragen noch keine konkreten Antworten.

Von Ingo Schmitz
Bald ein Foto für die Geschichtsbücher? Das Freibad im Brückfeld in Höxter ist 1936 gebaut worden und muss dringend saniert werden. Die Höxteraner warten auf eine Entscheidung des Rates und fragen sich, ob im Sommer 2015 überhaupt geöffnet wird.
Bald ein Foto für die Geschichtsbücher? Das Freibad im Brückfeld in Höxter ist 1936 gebaut worden und muss dringend saniert werden. Die Höxteraner warten auf eine Entscheidung des Rates und fragen sich, ob im Sommer 2015 überhaupt geöffnet wird. Foto: Michael Robrecht

Eine Frage wurde jedoch sehr deutlich beantwortet: Egal welche Sanierungsvariante zum Tragen kommen sollte – ein solches Vorhaben ist nicht (wie vom Rat als Obergrenze festgelegt) für zwei Millionen Euro zu haben.

Die  Erste Beigeordnete Maria Schmidt erläuterte den Ausschussmitgliedern die Entwicklungen, die das Projekt »Planung der Freibad-Sanierung« seit September 2014 gemacht hat. Am 29. September habe das Planungsbüro Neugebauer der Verwaltung die überarbeitenden Entwürfe vorgelegt. Diese seien intensiv geprüft worden. Zudem habe die Verwaltung durch den Rückgriff auf eine Masterarbeit eines Studenten eine weitere Variante erarbeitet: Diese sieht vor, dass das jetzige Becken durch das Aufspritzen von Beton abgedichtet und das Freibad mit neuer Technik ausgestattet wird. Die Kosten für das Sanieren im Bestand bezifferte Maria Schmidt auf 1,2 Millionen Euro. Wolle man darüber hinaus das Bad mit Schaukelbucht, Schwalldusche und dem Erhalt des Drei-Meter-Turms attraktiv gestalten, käme das Vorhaben auf insgesamt 1,5 Millionen Euro. Weitere 100 000 Euro wären nötig, um einige dringend notwendigen Arbeiten an den Duschen auszuführen. Die Umgestaltung des Eingangs und des Bistros sei zudem nötig, um das Personal effektiver einsetzen zu können. Summe plus Baunebenkosten: 2,4 Millionen Euro.

Lesen Sie auch den Bericht in der Donnerstag-Ausgabe des WESTFALEN-BLATTES, Lokalteil Höxter.

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