18-jähriger Algerier in Haft – Opfer ist ein 43-jähriger Dortmunder Asylbewerber aus Höxter unter Mordverdacht

Höxter/Dortmund (WB). Ein seit Dezember in Höxter untergebrachter Asylbewerber steht im Verdacht, einen 43-jährigen Dortmunder getötet zu haben. Der 18-jährige Algerier sitzt in Untersuchungshaft und bestreitet den Mord. Belastet wird er durch Spuren, die die Polizei am Tatort sichergestellt hat.

Von Ingo Schmitz

Mordopfer ist ein 43-jähriger Mann, der an Heiligabend in Dortmund unterwegs war. Nach einem Aufenthalt in einer Kneipe mit Arbeitskollegen habe er diese um 1.15 Uhr verlassen und sei in seine Wohnung zurückgekehrt, hat die Mordkommission herausgefunden. Dort sei er dann getötet worden.

Motiv bleibt unklar

Wann und wie das Opfer seinen möglichen späteren Mörder kennen gelernt hat, ist derzeit unklar, sagte die zuständige Dortmunder Staatsanwältin, Sandra Lücke, auf Anfrage. Unklar sei zudem das Motiv für die Tat. Es gebe Hinweise, dass das Opfer homosexuelle Kontakte hatte, erklärte sie.

Spuren am Tatort – Fingerabdrücke und DNA-Material – rückten den 18-jährigen Asylbewerber als Verdächtigen ins Visier der Ermittler.

Die Mordkommission aus Dortmund nahm den jungen Mann in Höxter mit Unterstützung der Höxteraner Polizei fest. Der Algerier sitzt nun wegen Mordverdachts in der Justizvollzugsanstalt Iserlohn.

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