Angebot für Paare zu Beisammensein und Segen vor dem Valentinstag »Der Liebe auf der Spur«

Brakel (WB). Der Februar gilt als der Monat der Liebe. Im Pastoralen Raum Brakeler Land gibt es im Februar gleich drei Angebote für Liebende – auch für solche, die der Kirche nicht nahe stehen. Sie alle haben am Dienstag, 13. Februar, von 19 Uhr an die Möglichkeit, ihre Partnerschaft segnen zu lassen.

Von Frank Spiegel
Pastor Franz-Josef Hövelborn hat zum Valentinstag erstmals eine Veranstaltung mit dem Titel »Gemeinsam auf dem Weg der Liebe« organisiert. Zudem gibt es wieder einen Brautleutekursus, wie er seit Jahren angeboten wird.
Pastor Franz-Josef Hövelborn hat zum Valentinstag erstmals eine Veranstaltung mit dem Titel »Gemeinsam auf dem Weg der Liebe« organisiert. Zudem gibt es wieder einen Brautleutekursus, wie er seit Jahren angeboten wird. Foto: Frank Spiegel

Rektor Franz-Josef Hövelborn bietet am Vorabend des Valentinstages erstmals eine Veranstaltung mit dem Motto »Der Liebe auf der Spur« an. Zudem gibt es wieder einen Brautleutekursus und eine Ausstellung mit dem Titel »Paarweise«.

Dr. Cornelia Wiemeyer-Faulde hat eine Ausstellung »Paarweise« organisiert. Foto: Frank Spiegel

Wohlfühlen und Verweilen

»Der Valentinstag gilt heute allgemein als der Tag der Jugend, der Familie, der Liebenden und des Blumenschenkens, an dem man sich gegenseitig eine Freude macht«, berichtet Pastor Franz-Josef Hövelborn. Er bietet nun für alle Menschen in Brakel und Umgebung, die sich auf dem Weg der Liebe befinden, ein Treffen an. »Kommen können gerne alle, die sich seit längerer oder auch kürzerer Zeit kennen oder auch schon mehrere oder auch viele Jahre miteinander verbunden sind, ob nun in einer Partnerschaft oder Ehe oder ob sie aber gerade noch auf dem Weg des Kennen- und Liebenlernens sind«, erläutert der Geistliche. Auch für Menschen, die schon Jahrestage innerhalb ihrer Freund- und Partnerschaft oder Ehe hinter sich oder noch vor sich hätten könnten die Gelegenheit nutzen, sich an die Zeit ihres Kennenlernens oder an das Jubiläum zu erinnern. »Dieser Abend und dieses Treffen ist ein Experiment, von dem sich alle überraschen lassen können«, so Franz-Josef Hövelborn.

Beginnen soll das Treffen zunächst um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael. »Dort können sich alle ungezwungen versammeln, ob Sie sich nun religiös gebunden fühlen oder nicht«, betonte der Geistliche. Es sei ein Abend zum Wohlfühlen und Verweilen. Der Rektor: »Wer möchte, kann sich am Ende dieses Treffens von einem Priester einige Worte zusprechen lassen. Religiös eingestellte Menschen können auch einen Segen erhalten, der sie in ihrer Freund- und Partnerschaft auf ihrem Weg unterstützen und tragen möge«, erläuterte der Pastor. Die Möglichkeit biete sich auf Wunsch allen Liebenden, die an diesem Abenden den Wunsch dazu verspürten.

Alle die, die wollen, können sich anschließend noch in der Pizzeria »La Casa« in der Königstraße 6 treffen, um den Abend ausklingen zu lassen. Franz-Josef Hövelborn: »Dazu brauchten wir allerdings eine feste Zusage, weil sich die Gaststätte darauf einrichten möchte.« Interessierte können sich bei Franz-Josef Hövelborn, Telefon 05272/9628, E-Mail Hoevelborn.fr.jos@gmail.com , anmelden und weitere Informationen bekommen.

Das gilt auch für einen Brautleutekursus von 16. bis 18. Februar im Gästehaus des Klosters Brede. Dieser ist allerdings nicht für alle Liebenden gedacht. Er richtet sich an diejenigen, die in diesem oder im kommenden Jahr kirchlich heiraten wollen.

Brautleutetage

»Die Brautleutetage wollen es jungen Leuten ermöglichen, sich mit Menschen auszutauschen, die beabsichtigen, den gleichen Schritt zu tun, auch darüber, wie sie sich selbst und andere Partnerschaft vorstellen«, berichtete Franz-Josef Hövelborn. Auch gehe es in dem Austausch über die Frage: »Warum wollen wir kirchlich heiraten?« Wie er berichtet, sind Eheleute, die schon einige Jahre verheiratet sind, als Mitarbeiter und Gesprächspartner mit dabei. Sie berichten von ihren Wünschen und Träumen damals und auch darüber, was sich davon verwirklichen ließ, und wo die Wirklichkeit ihnen etwas anderes beschert hat. »Sie wollen und sollen keine ›Rezepte‹ verkaufen, dass es ihnen jemand in ihrer Weise nachmachen soll, sondern sie sind einfach nur bereit dazu, mit jungen Brautleuten über Dinge zu sprechen, die sie als Verheiratete in ihrem Alltag erleben«, erklärte Pastor Franz-Josef Hövelborn.

Ausstellung

Ein Angebot ohne vorherige Anmeldung ist die Ausstellung »Paarweise« in der Pfarrkirche St. Michael. Sie wird am kommenden Sonntag, 28. Januar, nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr eröffnet. »Dazu sind alle Mitglieder der Gemeinde herzlich eingeladen, insbesondere natürlich Paare, die auf dem Weg der Liebe sind«, führt Dr. Cornelia Wiemeyer-Faulde aus, Eheberaterin am Caritas-Beratungszentrum in Brakel, aus, die die Ausstellung in die Nethe­stadt geholt hat. Die Familien- und Lebensberaterin Claudia Richter und die Fotografin Brigitte Frings aus Meschede haben sich des Themas angenommen. Sie zeigen auf mehreren Roll-Ups Paare, die schon zu biblischen Zeiten in guten und in schlechten Tagen ihr Leben mit dem Beistand Gottes gelebt haben. »Sie können vielleicht heute noch Beispiel sein«, so Dr. Cornelia Wiemeyer-Faulde.

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