Zusammenarbeit mit Orthopädie geplant Unfallchirurgie kehrt zurück

Brakel (WB/fsp). Am St. Vincenz Hospital in Brakel wird es vom 1. Februar an zusätzlich zur orthopädischen Versorgung eine erweiterte unfallchirurgische Ambulanz und wieder eine unfallchirurgische stationäre Behandlung geben.

Eine unfallchirurgische stationäre Behandlung ist vom 1. Februar an ebenfalls in Brakel geplant.
Eine unfallchirurgische stationäre Behandlung ist vom 1. Februar an ebenfalls in Brakel geplant.

Das teilt Christiane Bernert, Sprecherin der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) mit.

In Brakel werden künftig jedoch nur Unfälle wie Brüche, leichte Verbrennungen und andere Wunden behandelt.

Schwerverletzte und Kinder unter sieben Jahren werden unfallchirurgisch allerdings weiterhin am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter versorgt, soweit nicht ohnehin ein Transport in ein überregionales Traumazentrum, etwa nach Göttingen oder Bielefeld, notwendig ist.

Auch so genannte multimorbide orthopädische/unfallchirurgische Patienten, das heißt meist ältere Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen, werden mit der entsprechenden Fachexpertise weiter in Höxter behandelt.

Geplante kleine ambulante unfallchirurgische und orthopädische Eingriffe, etwa die Entfernung von Schrauben und Platten, werden nur noch im Ambulanten OP-Zentrum am St. Ansgar Krankenhaus Höxter durchgeführt.

»Mit den erweiterten unfallchirurgischen Möglichkeiten in Brakel rückt die Versorgung in diesem wichtigen Bereich in die geografische Mitte des Versorgungsgebietes. Brakel ist über ein Bundesstraßennetz gut zu erreichen. Somit verkürzt sich für viele Bürger des Kreises Höxter der Weg zur unfallchirurgischen Versorgung«, führt die Sprecherin aus.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 19. Januar, in den Ausgaben des WESTFALEN-BLATTES im Kreis Höxter.

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