Feuerwehr sichert Grundstück ab Marodes Haus stürzt ein

Brakel (WB). Der Dachstuhl eines Fachwerkhauses ist in Erkeln eingestürzt. Das baufällige Gebäude ist seit Jahrzehnten unbewohnt.

Von Silvia Schonheim
Am Morgen nach dem Einsturz des Dachstuhls ist ein Teil des Gebäudes mit einem Bagger abgerissen worden.
Am Morgen nach dem Einsturz des Dachstuhls ist ein Teil des Gebäudes mit einem Bagger abgerissen worden. Foto: Jürgen Köster

Die Feuerwehr wurde in der Nacht zu Heiligabend zu dem eingestürzten Dachstuhl gerufen. »Gefahr für Mensch oder Tier bestand nicht. Wir haben das Grundstück weiträumig abgesperrt und die Nachbarn informiert. Mehr konnten wir in der Nacht nicht tun«, sagt Wehrleiter Sven Heinemann.

»Das früher landwirtschaftlich genutzte Gebäude in der Neuen Straße steht seit einigen Jahrzehnten leer und ist von Sträuchern zugewachsen. Das nagt an der Substanz«, erklärt Heinemann. Die später angebauten Stallungen wurden nicht beschädigt.

Nachbarn ist das unbewohnte und marode Gebäude an der Ortsdurchfahrt bereits seit vielen Jahren ein Dorn im Auge, da es weder in Stand gesetzt noch abgerissen wird.

Was mit dem Fachwerkhaus und den Stallungen nun passieren wird, kann die Eigentümerin noch nicht sagen: »Liegen lassen werden wir es nicht.«

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 28. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Brakel.

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Hier muss sich was ändern

Leute die ihre Häuser über Jahrzehnte verrotten lassen sollte man mit einer dreifachen Grundsteuer bestrafen. Auch als Ausgleich dafür das sich alle Bürger solche runtergekommenen Baracken ständig ansehen oder sogar in der Nachbarschaft damit leben müssen. Ganz abgesehen von der Gefahr wenn Kinder in solchen Häusern verunglücken.

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