60 Jungen und Mädchen beim ersten Roberta-Cup im Kreis Höxter Schüler sind mit Begeisterung dabei

Brakel(WB). Den Müll sortieren, einen Ventilator in Betrieb nehmen, einen Staudamm bauen – vielfältig sind die Aufgaben gewesen, die etwa 60 Schülerinnen und Schüler in 26 Teams beim ersten Roberta-Cup im Kreis Höxter mit Hilfe von Robotern lösen sollten.

Von Frank Spiegel
Selbst programmierte Roboter müssen beim Roberta-Cup Aufgaben erledigen. Von der Realschule Steinheim sind Nico Schmitz (von links) , Maximilian Sieland und Aaron Brosterhus bei dem ersten Wettstreit dieser Art dabei gewesen.
Selbst programmierte Roboter müssen beim Roberta-Cup Aufgaben erledigen. Von der Realschule Steinheim sind Nico Schmitz (von links) , Maximilian Sieland und Aaron Brosterhus bei dem ersten Wettstreit dieser Art dabei gewesen. Foto: Frank Spiegel

Die Aula des Kreisberufskollegs in Brakel ist der Schauplatz des ersten Roberta-Cups gewesen. Foto: Frank Spiegel

Im Kreisberufskolleg in Brakel waren die Bördelandschule Borgentreich, die Eggeschule Peckelsheim, das Gymnasium Marianum Warburg, die Realschule Steinheim, die Sekundarschule Höxter, die Peter-Hille-Schule Nieheim sowie die Schulen der Brede aus Brakel dabei.

Mal mehr, mal weniger lange hatten sich die Jungen und Mädchen – letztere machten nur einen Anteil von 28 Prozent aus – im Vorfeld mit der Programmierung befasst.

Spontane Entscheidung

»Wir haben uns spontan vor eineinhalb Wochen entschieden mitzumachen«, berichtete Elmar Sake von den Bredenschulen. Philipp Bartels, Maximilian Schelhorn und Marco Kirchhoff, die dort den Realschulzweig besuchen, waren ebenso wie ihr Lehrer guter Dinge, dass sie die Aufgaben bewältigen würden – was bei der Müllsortierung jedoch nicht im geforderten Zeitraum möglich war. Erst im fünften Versuch funktionierte alles so, wie es sollte.

Seit den Osterferien sind die Teams der Eggeschule damit befasst, die Aufgaben zu bewältigen. »Die Schüler sind mit einer Riesenbegeisterung dabei«, erklärte Matthias Falke, der die Jungen und Mädchen betreut.

Juroren fiebern mit

»Da fiebert man auch als Juror mit, auch wenn die Schüler von einer anderen Schule sind«, berichtet Heinz Kremper, der an der Sekundarschule in Höxter unterrichtet. Auch er ist fasziniert davon, mit wie viel Engagement die Schüler bei der Sache sind.

Zu denen gehören auch Thomas Zimmermann und Paul Altmeier vom Gymnasium Marianum in Warburg. Sie tüfteln auch in ihrer Freizeit mit Robotern und experimentieren mit Mini-Computern.

Professor Dr. Martin Sagel, Vorsitzender des Vereins Natur und Technik , hörte dies mit Freude. Schließlich hat dieser das Ziel, junge Menschen zum einen für Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und sie zum anderen auch an den Kreis Höxter zu binden.

Aktionen wie den Roberta-Cup seien dazu ideal: »Er soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, Technik mit Spiel, Spaß und Vergnügen zu erleben.«

Stiftung unterstützt

Durch einen finanziellen Beitrag ermöglicht hat den Wettstreit die Familie-Osthushenrich-Stiftung. Deren Geschäftsführer Dr. Burghard Lehmann wünschte den jungen Leuten ebenso viel Erfolg und Freude wie Kreisdirektor Klaus Schumacher und Klaus Meyer, stellvertretender Schulleiter des Kreisberufskollegs.

Jede Gruppe musste fünf Aufgaben erledigen, in jeder Disziplin sollte es einen Sieger geben: An der Station »Müll trennen« hat es einen solchen nicht gegeben.

Die Stationen »Fabrik«, »Staudamm« und »Windkraftanlage« gewann das Team der Eggeschule Peckelsheim mit Maximilian Krelaus und Artur Rempel.

Die Sekundarschule Höxter mit Nils Berns und Guilian Menzel hat die Station »Sonnenkollektor« für sich entschieden.

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