Summer-City-Beats erstmals mit zwei Bühnen – Künstler von diesem Jahr an näher am Publikum Festival rüstet weiter auf

Brakel (WB). Geht es nach den Plänen der Veranstalter, wird sich die Zahl der Menschen in Brakel am Donnerstag, 14. Mai, etwa verdoppeln: bis zu 18.000 Gäste erwarten sie zur fünften Auflage des Festivals Summer-City-Beats.

Von Frank Spiegel
In jedem Jahr größer wird auch die Plakatwerbung: Jürgen Jäger-Stein (rechts) und Nils Grewe präsentiere ein Exmeplar an der Nieheimer Straße.
In jedem Jahr größer wird auch die Plakatwerbung: Jürgen Jäger-Stein (rechts) und Nils Grewe präsentiere ein Exmeplar an der Nieheimer Straße. Foto: Frank Spiegel

»Bässer, lauter, wilder« lautet – mit pfiffig-kreativer Rechtschreibung – das Motto der 16-stündigen Party im Rieseler Feld. Sie beginnt an Christi Himmelfahrt um 10 Uhr. Damit das so wird, haben die Veranstalter Jürgen Jäger-Stein und sein Schwiegersohn Nils Grewe alias »DJ Breeze« einigen Aufwand getrieben. »Mit Sidney Samson und Marusha haben wir zwei Top-Stars der Szene verpflichten können«, freut sich Nils Grewe. »Unser Line-Up muss sich hinter größeren Festivals nicht mehr verstecken«, stimmt ihm Jürgen Jäger-Stein zu mit Blick auf die Klasse der 20 DJs – darunter auch viele weibliche DJs, so genannte DJanes.

Sidney Samson

Erstmals sind auch zwei Bühnen aufgebaut. Auf der Hauptbühne sind neben Sidney Samson unter anderem Bodybangers, DJ Breeze, 2-Elements, Tom & Jame, Cuebrick und Andy B Jones zu erleben. Mit Niels van Gogh und DBN legen zudem zwei DJs auf, die beim Musikfestival Tomorrowland im belgischen Boom zuletzt vor 360.000 Menschen begeistert haben. Zusammen mit DBN hat Nils Grewe auch die Festival-Hymne zum Festival 2015 produziert.

Bühnen und Musikanlage kommen sich nicht in die Quere

Dominique Jardin, Danielle Diaz, Me & Her, Dry & Bollinger, Hanna Hansen und anderen gehören neben Marusha zu denjenigen die auf der kleineren zweiten Bühne vor allem mit Techno-Sound überzeugen wollen.

Dass beide gleichzeitig bespielt werden, stellt nach Angaben der Organisatoren kein Problem dar. »Bühnen und Musikanlagen sind so eingerichtet, dass sich nichts in die Quere kommt«, berichtet Nils Grewe. Durch die eigene Techno-Sparte – bespielt wir diese Bühne von 12 Uhr mittags bis Mitternacht – erhoffen sich die Veranstalter ein breiter gefächertes Publikum.

Das soll erstmals mehr von den Künstlerinnen und Künstlern haben. Legten diese anfangs noch sechs Meter über den Köpfen der Tanzbegeisterten auf, waren es zuletzt noch vier Meter, in diesem Jahr soll die Bühnenhöhe nur noch zwei Meter betragen. »So könnn die DJs besser mit dem Publikum arbeiten«, weiß Nils Grewe. Dazu sollen zudem Laufstege dienen links und rechts von der Bühne dienen. Auch der bisher 20 Meter breite Graben zwischen Publikum und Bühne solle deutlich kleiner werden. Deren Erscheinungsbild sei ebenfalls neu. Es sei nun dreidimensional, gehe auch in die Tiefe und sei in enger Abstimmung mit dem Lichtdesigner Patrick Schmelz entstanden. »Er bringt Lampen mit, die es in Deutschland bislang noch nicht einmal zu kaufen gibt«, verspricht Nils Grewe besondere Lichteffekte – auch tagsüber. Auch an Rollstuhlfahrer sei gedacht. Für sie solle es nun einen besseren Zugang zur Bühne geben als bisher.

Neu sind auch drei VIP-Bereiche: zwei im Bereich der großen Bühne, ein im Bereich der kleinen. Nils Grewe: »Dort besteht zum Beispiel die Möglichkeit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.« Karten für diese gebe es aber noch nicht. Ein Action-Fun-Bereich mit Paintball-Fläche und Jahrmarktattraktionen wie »Hau den Lukas« soll das Angebot abseits der Musik ergänzen.

Die Oranisatoren stellen auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Brakel heraus. »Man ist uns dort sehr gut entgegengekommen, es wurden unbürokratische Lösungen gefunden«, loben die beiden Veranstalter das Team im Brakeler Rathaus.

Hier geht es zur Webseite der Summer-City-Beats .

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