32 Mitglieder des Borgentreicher Pfarrverbundes reisen durch Indien Pilgerreise beschert viele Eindrücke

Borgentreich (WB). 32 Mitglieder des Borgentreicher Pfarrverbundes sind gemeinsam mit Vikar Douglas Peter Cheruvathoor zu einer Pilgerreise nach Indien aufgebrochen. Dort sammelten sie eine Vielfalt an Eindrücken.

Auf ihrer Reise durch Indien haben die Mitglieder des Borgentreicher Pfarrverbundes auch das bekannte Bauwerk Taj Mahal besucht. Von dessen glanzvoller Pracht waren die Reiseteilnehmer sehr beeindruckt.
Auf ihrer Reise durch Indien haben die Mitglieder des Borgentreicher Pfarrverbundes auch das bekannte Bauwerk Taj Mahal besucht. Von dessen glanzvoller Pracht waren die Reiseteilnehmer sehr beeindruckt.

Der Vikar ist gebürtiger Inder und versieht als Geistlicher seinen Dienst schon seit einigen Jahren in der Pfarrgemeinde Borgentreich. Cheruvathoor kommt aus dem Erzbistum Kochi, dem indischen Bundesstaat Kerala, im Süden Indiens. Dort starteten die Borgentreicher auch ihre Reise durch Indien.

Reiten auf Elefanten

Von dort ging es nach Munnar, in die schöne Bergwelt mit seinen Gewürzplantagen. Nach einem Elefantenreiten und der Besichtigung einer Gewürzplantage ging es weiter zur Wallfahrtsstätte der Heiligen Alphonsa, die 2008 von Papst Benedikt XVI heiliggesprochen wurde. Mit einer Bootsfahrt auf den Kanälen des Blakewaters ging es weiter nach Trissur, der Heimat- und der Pfarrgemeinde des Vikars.

Die Sonntagsjugendmesse wurde von mehr als tausend Gläubigen besucht. Darunter waren etwa 800 Kinder, die begeistert die Messe gestalteten. Am Nachmittag hatte die Familie von Douglas Peter Cheruvathoor zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Am nächsten Tag besuchten die Borgentreicher in Trissur das Kinderheim St. Christina’s Home.

Spende übergeben

Dort finden alte Menschen und ledige Mütter mit ihren Kindern ein geschütztes Zuhause. Dem Heim konnten Spenden des Frauenchors aus Borgentreich und des Kirchenchors aus Borgholz-Natingen, die anlässlich der Weihnachtskonzerte erbracht wurden, an die Oberin Schwester Sheela Chakkalakal, übergeben werden.

Geleitet wird das Heim von Father Johnson Chalissery, der auch die Führung durch die Anlage mit den Gebäuden und Gärten übernahm. Nach dem Besuch des Priesterseminars in Trissur ging es am nächsten Tag weiter mit dem Flieger nach Kalkutta. Nach dem Besuch der Wirkungsstätte und des Grabes von Mutter Teresa, dem guten Geiste der Armen von Kalkutta, ging es zum Ganges, dem heiligen Fluss der Hindus.

Baden im Ganges

Das Baden der Menschen in dem nicht ganz sauberen Fluss, war für die Europäer gewöhnungsbedürftig, berichten die Borgentreicher. Nach dem Besuch des Kali-Tempel und des Jain-Tempel der Hindus ging es mit dem Flugzeug nach Jaipur, der Hauptstadt Rajasthans. Diese Gegend wird aufgrund der vielen Paläste und Baudenkmäler auch das Goldene Dreieck Indiens genannt.

Hier wurde das Fort Amper mit seinen imposanten Befestigungen besucht. Das Fort war nur mit Elefanten oder Jeeps auf abenteuerlichen Straßen erreichbar. Weiterhin wurden das Jahrhunderte alte steinerne Observatorium von Sai Singh, der Palast Jantar Mantar und den Palast der Winde, das Hawa Mahal, aufgesucht.

Grabmal von Gandhi

Weiter ging es mit dem Bus nach Agra. Dort besuchte der Pfarrverbund die verlassene Stadt Fatehpur Sikri des Mogulkaisers Akbar. Anschließend ging es zum Fort von Agra, eines der herausragenden Beispiele der Mogul-Architektur. Der Abend wurde mit einer Operettenaufführung, die die Liebesgeschichte des Taj Mahal spielerisch und musikalisch darstellt, verbracht.  Zu den Höhepunkten gehörte der Besuch des Bauwerks Taj Mahal. Weiter ging es nach Delhi.

Dort wurden die größte Moschee Jama Masjid und das Grabmal von Mahatma Gandhi, dem Freiheitskämpfer von Indien, besucht. Anschließend ging es für die Borgentreicher wieder nach Hause. Mit ins Gepäck nahmen sie eine Vielfalt von Eindrücken.

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