Stadt Borgentreich befragt online ihre Bürger Was wird aus dem Stadtfest?

Borgentreich (WB/ben). Stadtfest in Borgentreich – wie soll es weitergehen? Eine Antwort auf diese Frage will die Orgelstadt jetzt unter anderem mit einer Online-Umfrage auf ihrer Homepage www.borgentreich.de finden. Wie berichtet, hatte der Rat im November vergangenen Jahres eine Arbeitsgruppe zur Neukonzeption der Feierlichkeiten gebildet und das Stadtfest für 2017 abgesagt.

Im vergangenen Jahr ist zum 40. Mal das Stadtfest gefeiert worden. Höhepunkt war der Umzug durch die Kernstadt.
Im vergangenen Jahr ist zum 40. Mal das Stadtfest gefeiert worden. Höhepunkt war der Umzug durch die Kernstadt. Foto: Ralf Benner

Die Arbeitsgruppe, der zehn Ratsmitglieder sowie Bürgermeister Rainer Rauch angehören, hat nun den Auftrag, im Laufe dieses Jahres über die Zukunft des traditionsreichen Festes, das 2016 zum 40. Mal gefeiert wurde, oder eine völlig neue Konzeption zu beraten. Die Veranstaltung werde in diesem Jahr pausieren, damit die Arbeitsgruppe ohne Zeitdruck und in Ruhe beraten könne, schließlich sei eine komplette Überarbeitung des Festes nicht in zwei Monaten möglich, wie Rainer Rauch noch in der jüngsten Ratssitzung im Dezember betont hatte. In den Meinungsfindungsprozess sollen sowohl Gewerbetreibende und Vereine, insbesondere der Schützenverein, als auch alle Bürger eingebunden werden.

Formular mit acht Fragen

»Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Ideen und Vorschläge in die Diskussion einzubringen«, schreibt die Stadt Borgentreich auf ihrer Internetseite zu dieser nicht repräsentativen Online-Umfrage. Mit acht Fragen versucht die Arbeitsgruppe, ein möglichst aussagekräftiges Meinungsbild zu bekommen.

Gefragt wird in dem Formular unter anderem, ob es das Stadtfest weiterhin geben oder ob nur das Format überarbeitet werden soll, in welchem Rhythmus, an welchem Ort und wann es zukünftig stattfinden könnte. Vorschläge zu einer Neukonzeption können von den Bürgern ebenfalls gemacht werden. Die Borgentreicher haben noch bis zum 22. Januar die Möglichkeit, das Formular zur Online-Umfrage auszufüllen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.