41-Jährigem wird heimtückischer Mordversuch in Lauenförde vorgeworfen Höxteraner will Ex-Kollegen verbrennen

Höxter/Lauenförde/Hildesheim (WB/rob). Mordversuch in Lauenförde: Weil er einen früheren Arbeitskollegen mit Benzin übergossen hat und verbrennen wollte, soll ein 41-jähriger Mann aus Höxter in Untersuchungshaft kommen. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim habe Haftbefehl beantragt, teilte eine Sprecherin am Mittwoch mit. Dem Antrag wurde inzwischen entsprochen.

In Lauenförde ist es fast zu einem Kapitalverbrechen gekommen (Symbolbild).
In Lauenförde ist es fast zu einem Kapitalverbrechen gekommen (Symbolbild). Foto: Sarah Schünemann

Dem Mann wird ein heimtückischer und grausamer Mordversuch nach einem Streit vorgeworfen. Die Ermittler gehen von Rache als Tatmotiv aus. Der 41-Jährige mache seinen 47 Jahre alten Ex-Kollegen für den Verlust seines Arbeitsplatzes verantwortlich, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der aus Höxter stammende 41-Jährige hatte laut Staatsanwaltschaft dem Ex-Kollegen am frühen Dienstagmorgen gegen 4.45 Uhr vor dessen als Garage genutzter Scheune im niedersächsischen Lauenförde im Kreis Holzminden (Nachbarort von Beverungen) aufgelauert, um ihn zu töten als er das Haus in der Dunkelheit verließ. Dazu habe er ihn zunächst mit Benzin aus einem eigens präparierten Behälter übergossen, ermittelte die Polizei. Der Plan, das Opfer anschließend anzuzünden, scheiterte jedoch. Das 47-jährige Opfer schüttelte den Täter erfolgreich ab, setzte sich mit Pfefferspray zur Wehr und flüchtete dann schockiert zu Nachbarn. Die alamierten die Polizei über den Mordversuch.

Der 41-Jährige wollte nach der Tat verschwinden, wurde aber noch am Tatort in Lauenförde von der Polizei festgenommen. Er gab an, er habe lediglich das Fahrzeug seines Ex-Kollegen in Brand setzen wollen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Das Opfer hat keine Verletzungen erlitten.

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