140 Feuerwehrleute bei Scheunenbrand im Einsatz – 17-Jähriger gibt Tat zu Polizei ermittelt Brandstifter

Beverungen/Höxter/Boffzen (WB/sis). Eine Scheune hat am Freitag in der Boffzener Ortschaft Derental im Landkreis Holzminden gebrannt. Die Polizei hat bereits am Samstag einen 17-Jährigen festgenommen. Der Derentaler wird verdächtigt, das Feuer gelegt zu haben.

140 Einsatzkräfte sind am Freitagabend im Einsatz gewesen, um den Scheunenbrand zu löschen. Die Feuerwehrleute haben ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser verhindert.
140 Einsatzkräfte sind am Freitagabend im Einsatz gewesen, um den Scheunenbrand zu löschen. Die Feuerwehrleute haben ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser verhindert. Foto: Kreisfeuerwehr Holzminden

140 Kameraden der Samtgemeinde Boffzen sowie der Feuerwehren Beverungen, Höxter und Holzminden waren am Freitagabend bei dem Scheunenbrand im Einsatz.

Die polizeilichen Ermittlungen zum Brand führten schon am Samstag zur Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen aus Derental. Im Zuge der sofort aufgenommenen Brandermittlungen durch die Polizei in Holzminden verdichteten sich die Hinweise, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war.

Die Polizei schätzt den durch den Brand entstandenen Schaden auf 70 000 Euro. Foto: Kreisfeuerwehr Holzminden

Hinweise aus der Bevölkerung erhärteten den Verdacht gegen den 17-Jährigen. Dieser konnte noch am Samstag vorläufig festgenommen werden. In einer ersten Einlassung räumte der Verdächtige die Begehung der Brandstiftung ein. Das Tatmotiv ist nach Polizeiangaben noch nicht geklärt, die Ermittlungen dauern noch an.

Auch die Ermittlungen zu dem Brand einer Scheune am 13. Dezember 2016 in Derental sind noch nicht abgeschlossen. Ein Tatzusammenhang ist nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht nachgewiesen.

Aufgrund fehlender Haftgründe wurde von dem zuständigen Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Hildesheim kein Haftbefehl beantragt. Der Tatverdächtige wurde einer Jugendhilfeeinrichtung zugeführt.

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